Samstag, 24. November 2012

Die ersten 1.000 Km

Meine ersten 1.000 Km Fahrradfahren in und um Trier haben mir nun einen kleinen Überblick über die Stadt und die Möglichkeiten des Fahrradfahrens hier gegeben. Man muss nicht gerade ein Profi sein um zu erkennen, dass in Trier das Fahrradfahren eine Katastrophe ist. Auf der Südallee zum Beispiel wird man vom Mittelstreifen auf die Fahrbahn und dann auf dem Fußweg geschickt, nur um am Ende wieder auf den Mittelstreifen abgeschoben zu werden. Aber auf einzelne Schwächen werde ich sicherlich später noch näher eingehen. Was mir in Trier aber gleich sehr positiv aufgefallen ist, sind die Durchfahrzeiten für Fahrradfahrer in der Fußgängerzone. In Trier darf der Fahrradfahrer zwischen 19:oo Uhr am Abend und 11:oo Uhr am Morgen in der Fußgängerzone Fahrrad fahren. Da die Geschäfte aber teilweise noch bis 2o:oo Uhr geöffnet haben, - das Wort "teilweise" habe ich hier ganz bewusst gewählt; Trier ist halt ein Dorf - könnten die Fußgänger und die Fahrradfahrer also während der Öffnungszeiten Probleme miteinander bekommen. Selbiges gilt auch morgens zwischen 9:oo und 11:oo Uhr. Nach meinen Beobachtungen geschied dies aber eben nicht. Die Fahrradfahrer die ich bis jetzt in der Fußgängerzone gesehen habe, waren alle sehr umsichtig - wenn man mal davon absieht dass es in Trier wohl noch nicht angekommen ist, dass es selbst für Fahrräder Lichter gibt und diese sogar Pflicht sind! Gestern habe ich aber mit einem sehr schönen Satz die Rolle eines Fahrradfahrers in Trier erklärt bekommen: "Am Zebrastreifen halten die Autofahrer alle für Fahrradfahrer. Das liegt daran, dass man in Trier Fahrräder nicht gewohnt ist und die Autofahrer einen Fahrradfahrer somit als KOMISCHEN FUSSGÄNGER betrachten.". Ich glaube besser kann man einen Fahrradfahrer hier auch nicht beschreiben. 

Da ich zur Zeit viel mit meiner Arbeit beschäftigt bin, werde ich in nächster Zeit weniger schreiben als man es eigentlich von mir gewohnt ist. Aber zum Frühjahr sollte es wieder mehr Berichte von mir geben. 

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