Donnerstag, 6. September 2012

Wildbeschilderung

Und wieder einmal ist die Ostpreußenstraße einem Bauarbeiter mit Hang zur Wildbeschilderung zum Opfer gefallen. Dieses Mal muss wohl am Fahrradweg etwas repariert werden. Zumindest wird nun dieser aufgerissen - die Teerdecke ist schon komplett weg. Aber anstatt den Radverkehr auf die Straße zu lozen, soll dieser nun ein Hauch von Bürgersteig mit den Fußgängern gemeinsam nutzen. Ich sehe schon kommen, dass ich angeschnauzt werde, weil ich auf diesem Stück mit dem Rad fahre. Eigentlich viel zu gefährlich dort zu fahren. Mir bleibt aber nichts anderes übrig, da der Bürgersteig nicht breit genut ist um mein Fahrrad dort schieben zu können. Und was passiert wenn ein Kinderwagen mir entgegen kommt, brauche ich ja nicht zu sagen. Ach ja, ich vergaß; der Bürgersteig hat ja nun eine Breite, bei der man überhaupt nicht mehr mit dem Kinderwagen fahren kann. Problem gelöst!


Das Beste hat sich dieser Wildbeschilderer aber am Ende der Baustelle einfallen lassen; dieser Bürgersteig ist nun in beiden Richtungen für Fußgänger und Fahrradfahrer benutzungspflichtig. Coole Aktion! Im normal Fall darf ich die Wege an der Ostpreußenstraße nur in einer Richtung nutzen - bei Baustellen und Engstellen geht das auch bin beiden Richtungen! No risk no fun!


Ich glaube langsam, die Stadt München hat dressierte Affen als Baustellenplaner eingestellt!

1 Kommentar:

Madriz hat gesagt…

Es ist gar nicht so schlimm wie Du es darstellst. Die gemeinsame Nutzung des Gehwegs gilt ja nur ca. 1,5m lang, danach ist ja wieder das "normale" Radwegsschild. Da dies nicht abgedeckt wurde, behält es natürlich seine Gültigkeit :)

Natürlich fehlt das Zusatzzeichen, dass es sich um einen beidseitig befahrbaren Radweg handelt und man mit legalem Radlergegenverkehr rechnen muss... ;-)