Montag, 4. Juni 2012

Nachtrag zu "Über die Sinnhaftigkeit des Unsinns"

Heute bekam ich folgende Mail von einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung:


Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für Ihr E-Mail, wir konnten daraufhin die Schilder von der aufstellenden Umzugsfirma wieder entfernen lassen.
Leider ist es bei über 10000 Haltverbotsanordnungen pro Jahr für die Durchführung von Umzügen nicht möglich jede Örtlichkeit vorab zu prüfen.

In diesem Bereich der Cosimastraße wurde nach Fertigstellung der neuen Tram-Linie ein Fahrradweg eingerichtet. Nachdem selbst Anwohner den Fahrradweg mit einer Parkbucht bzw. markierten Seitenstreifen verwechselten wurden zusätzlich absolute Haltverbote eingerichtet um ein beparken des Fahrradweges zu verhindern.

Eine vorsätzliche Gefährdung von Menschenleben ist nicht im Sinne der Straßenverkehrsbehörde. Die Erteilung einer Ausnahmeerlaubnis vom absoluten Haltverbot ( was in diesem Fall die richtige Vorgehensweise bzw. Antragsstellung gewesen wäre ) wird von uns in Zusammenarbeit mit der jeweils zuständigen Polizeiinspektion geprüft.
Bei Erlaubniserteilung werden dementsprechende Auflagen unserseits angeordnet, die eine Gefährdung sämtlicher Verkehrsteilnehmern ausschließt.


Mit freundlichen Grüßen

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