Freitag, 30. September 2011

Müllabstellfläche


Das schlägt ja nun dem Fass den Boden aus. Gestern bin ich nach der Arbeit über die Cosimastraße nach Hause gefahren. Da dort eine neue Tram-Trasse gebaut wird, ist auf dieser Strecke natürlich mit Behinderungen durch die Baustelle zu rechnen (ich habe schon mehrmals über diese Baustelle berichtet). Aber wieso muss der benutzungspflichtige Fahrradweg auch noch als Müllabstellfläche für die Bauarbeiter herhalten? Wieso wird eine solche Baustelle vom Baustellenleiter nicht kontrolliert? Und wieso duldet das Kreisverwaltungsreferat solch desaströsen Gegebenheiten?

Nachschlag
12 Stunden später war die Mülltonne weg, aber:


   

Montag, 26. September 2011

Pöbelnder Polizist

Heute um 17:30 Uhr am Friedensengel in München wollte ich die Straße überqueren. Da mein Weg mich gegen die Fahrtrichtung führte, schob ich natürlich mein Fahrrad auf dem Fußgängerweg. Leider versperrte ein Polizist mit seinem Dienstmotorrad mir den Weg. Ich musste also auf dem Fahrradweg (Fahrradschutzstreifen) ausweichen und mich sehr nah am Motorrad vorbei drängeln, damit ich nicht auf der sehr stark befahrene Straße gerate. Dabei berührte mein Hosenbein sein Motorrad. Selber habe ich es zwar gemerkt, aber selbst für mich war das kaum spührbar. Der Polizist aber drehte sich zu mir um und blaffte mich von hinten an: "War das so schwer an mir vorbei zu gehen, ohne mich anzustoßen?".


Aber was soll ich darauf sagen? Die Rennleitung darf ja eh alles!
   

Fahrradkurier extrem

Vergangenes Wochenende war ich in Österreich zum Klettern. Auf dem Weg dorthin lernte ich einen Fahrradkurier aus New York kennen, der mit dem Fahrrad von Füssen bis nach Konstanz fahren wollte. 2 Wochen war er schon in Deutschland und erzählte mir begeistert von seinen Erlebnissen. In Füssen angekommen stiegen wir gemeinsam aus dem Zug aus und als er die Berge sah, wurde ihm mit einem Schlag klar, dass er seine Tour mit einem Fixie wohl vergessen konnte.


Donnerstag, 15. September 2011

Wem die Straßen wirklich gehören sollten


aus Spiegel Online: 
        
"Wem die Straße wirklich gehören sollte

Von Holger Dambeck

Staus, Lärm, zugeparkte Straßen - Deutschlands Metropolen sind die Hölle für Autofahrer, obwohl die Stadtplaner gerade ihnen das Leben leicht machen wollen. Wer dagegen kluge Konzepte für alle Menschen will, schaut ins Ausland- und lernt, dass sogar ein bisschen Spießigkeit helfen kann.

Was ist die ideale Stadt? weiter lesen...
   

Sonntag, 4. September 2011

   
Critical Mass in München

16.09.2011
20:00 Uhr
Gärtnerplatz - Stand der "BikeKitchen"

Facebook: Critical Mass München

Im Vorfeld findet ab 14:00 Uhr der "Parking Day" statt.

PARK(ing) bedeutet, Grün ins triste Grau der Stadt zu bringen und Parkplätze alternativ zu nutzen. Mit einfachen Mitteln entstehen kleine Oasen im Großstadtdschungel. Das weltweite Event findet jährlich in Metropolen wie San Francisco, New York, London, Valencia, Rio de Janeiro, Toronto und Melbourne statt. In München koordiniert Green City den Aktionstag.
Liegestühle und Sonnenschirme, Rollrasen und Pflanzen statt Asphalt. Spiele und Leben statt parkender Autos. Ein Minigolfparcours, ein Plantschbecken oder ein Büro im Freien? Egal ob mit Bank, Bücherregal oder Basketballkorb, ein PARK hat viele verschiedene Gesichter! Mit dem Aktionstag stellen wir die Tatsache in Frage, dass dem Autoverkehr über 70% des öffentlichen Raumes eingeräumt werden. Green City fordert eine nachhaltige Nutzung des öffentlichen Raums, mehr Grünflächen und Lebensqualität in München.
Der Aktionstag ist 2005 in San Francisco entstanden, Green City brachte den PARK(ing) DAY 2007 nach München. Seitdem koordinieren wir die Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen, die ihre eigenen PARKs gestalten.
2011 findet der PARK(ing) DAY am 16. September statt. Auf rund 25 PARKplätzen bringen kreative Köpfe mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, Rollrasen und Pflanzen an diesem Tag Grün ins triste Grau der Stadt. Wir freuen uns, dass dieses Jahr viele Fraueninitiativen mitmachen: die BikeKitchen-Mädels bieten eine Fahrradselbsthilfe-Werkstatt, das Frauenforum eine Kunstinstallation zum Thema “Göttinnen”, die Künstlerin Gisela Rosa Essert Origami-Herzensmasken zum selber Gestalten und die Frauenedition eine Teppich-Strick-Aktion zum Mitmachen.