Freitag, 19. August 2011


Was macht eigentlich die Polizei mit einem Dienstwagen im Englischen Garten?

Richtig! Sie geht ihr Füßchen waschen. Aber es sei ihnen ja auch gegönnt.

Dienstag, 16. August 2011

Anarchie auf den Radwegen


Vielleicht sollte ich meine Fahrräder einmotten und mir ein Auto kaufen. Anscheinen darf man in München als Autofahrer einfach alles machen – auch ohne Diplomatenkennzeichen. Oder alle Fahrradfahrer Münchens treffen sich mal wirklich an der Leopoldstraße und parken ihre Fahrräder eben genau auf dieser! Was Autofahrer anscheinend als ganz normal ansehen, sollte doch auch für die Fahrradfahrer möglich sein, oder?! Vielleicht liegt es aber auch nur an der Ostpreußenstraße in München-Denning. Solche Situationen sind dort ja an der Tagesordnung. Selbst die Polizei fährt an so etwas vorbei und kümmert sich einen scheiß drum!


Mittwoch, 10. August 2011

Unglaublich,

aber dieses ist ein gemeinsam zu benutzender Fahrrad und Fußgängerweg in beiden Richtungen. Zu finden in Oberföhring auf der Cosimastraße.

Verarschen kann ich mich auch selber!


(Nachtrag aus „Und wieder eine neue Baustelle…“)
Zuerst will ich hier mal klarstellen, dass ich wirklich nicht als Denunziant gelten will und dass mir ein immerwährendes Meckern wirklich fern liegt. Sowas wurde mir zwar noch nicht vorgeworfen, aber langsam habe ich die Befürchtung, dass man mich für einen Denunzianten halten könnte. Vielleicht liegt meine Befürchtung aber auch darin begründet, dass ich eigentlich diesen Blog eröffnet habe, um Dinge zu zeigen, die mir im Fahrradfahreralltag auffallen. Das können schöne Fahrräder sein, lustige Umbauten, oder auch ein Laternenpfahl der über und über mit Fahrradschlössern bestückt ist, wie bei meinem ersten Blogeintrag. Natürlich gibt es auch negative Dinge zu berichten - das war mir im Vorfeld auch bewusst. Leider überwiegen die negativen Dinge gerade sehr stark. Ich habe mich schon gefragt, ob ich das Auge für die Nettigkeiten im Radlalltag verloren habe. Leider ist dem aber nicht so.

In München wird gerade gebaut was das Zeug hält. Kaum eine Strecke ohne Baustelle. Kaum ein Weg ohne Behinderungen für den Radverkehr. Das nervt!!! Und wenn man dann noch unnötig umgeleitet, behindert oder gefährdet wird, kann einem Radfahrer schon mal die Hutschnurr platzen. Heute war es aber anders; ich habe herzlich lachen müssen, als ich von der Arbeit nach Hause gefahren bin. Nicht weil ich etwas besonders lustiges gesehen habe, sondern weil sich mal wieder meine Befürchtungen bestätigt haben. Auf der neuen Baustelle an der Denninger Straße hat sich im Bezug auf die Vorfahrtsregelung nichts geändert. Schade eigentlich. Vielleicht ist den verantwortlichen Mitarbeitern im KVR auch nicht bewusst, dass an dieser Straße eine Grundschule steht und man von Kindern in diesem Alter nicht erwarten kann, dass sie auf derart unüberschaubaren Verkehrsregelungen, die auch noch falsch sind, richtig reagieren. Zwar hat die Schule gerade Ferien, aber soviel ich weiß ist dort auch einen Kindertagesstätte oder Vorschule integriert. Ich kann mir vorstellen, dass diese keine 6 Wochen Ferien haben.

Dennoch hat die Stadt München (oder der Freistaat Bayern – kommt drauf an wer dafür zuständig ist) aber auch ein wirklich dickes Lob verdient; ich hätte nie gedacht dass man eine Verordnung innerhalb von 2 Tagen nicht nur ändern, sondern auch umsetzen kann. Die Baustellenschilder, die vorgestern noch auf dem Radweg standen, da das Aufstellen auf der Grünfläche verboten sei, stehen nun auf eben dieser Grünfläche. Klasse!

Lieber KVR, nun wäre nur noch eine Verordnungsänderung nötig, die es den Fußgängern und Radfahrern ermöglicht die Straßenseite zu wechseln, ohne über Bauzäune klettern, oder diese eigenmächtig öffnen zu müssen. 760 Meter Umweg plus einer Ampel sind doch an dieser Stelle wirklich nicht nötig.

Montag, 8. August 2011

Und wieder eine neue Baustelle …

… bei der die Beschilderung für den Radverkehr alles andere als durchdacht ist. Das wäre mittlerweile schon fast kein Anlass mehr für mich einen Bericht darüber zu schreiben, wenn ich nicht auf dieser Baustelle von 3 dort arbeitenden Männern angesprochen worden wäre. Ich stand auf dem Fahrradweg und machte einige Fotos der dortigen Baustellenbeschilderung. Drei aus einem Fahrzeug steigende Männer fragten mich darauf hin, ob ich von der Presse sei. Als ich sie über meinen Blog aufklärte und die für mich unverständliche Beschilderung bemängelte, rechtfertigte sich einer der Männer damit, dass sie ganz genaue Vorschriften über Art und Platzierung der Schilder vom Kreisverwaltungsreferat (KVR) bekommen würden und sie sich daran zu halten haben. Allem Anschein nach war mein Gesprächspartner jemand von der Bauaufsicht und ich ergriff die Gelegenheit ihm einige Vorschläge zur Platzierung der Schilder zu machen. Zum Beispiel sei es meiner Meinung nach unsinnig einige der Schilder so auf dem benutzungspflichtigen Radweg zu stellen, wie sie gerade stehen. Man könne 1. die Beschwerungsböden der Schilder um 90° drehen und damit weniger Platz auf dem Radweg einnehmen und 2. – was noch viel besser wäre – die Schilder statt auf dem Radweg, auf die Grünfläche daneben stellen.

Zum ersten Vorschlag entgegneter er mir, dass das Schild dann viel schneller durch den Wind umkippen könnte, was mir auch einleuchtet. Zum zweiten Vorschlag meinte er, dass das Aufstellen von Verkehrsschildern auf Grünflächen verboten sei. Als ich ihm aber die Schilder auf der gegenüber liegenden Straßenseite zeigte, die alle auf einer Grünfläche standen, erwiderte er, dass es sich hierbei um Parkverbotsschilder handeln würde und diese dürften auf der Grünfläche stehen.

Hä? Es hängt also davon ab um welches Verkehrszeichen es sich handelt, um auf einer Grünfläche stehen zu dürfen? Ich bin darauf nicht weiter eingegangen und zeigte ihm ein weiteres Schild. Hier wurde ein Vorfahrtsschild mit rotem Klebeband als gegenstandslos gekennzeichnet. Hierzu meinte mein Gesprächspartner, dass diese Baustelle nun zu einer Einbahnstraße geworden sei. Dieses Vorfahrtsschild würde für die nicht mehr zugelassene Fahrtrichtung gelten und somit für die Zeit der Baustelle nicht mehr von Nöten sein.

Ich zeigte ihm daraufhin den benutzungspflichtigen Radweg der weiterhin für die in dieser Fahrtrichtung gesperrte Straße vorhanden ist und erklärte ihm, dass dieses Schild nicht nur für Autofahrer gilt, sondern auch für den Radverkehr. Durch die Aufhebung der Vorfahrt würde nun die Regel „Rechts vor Links“ gelten und zu Irretationen führen. Besonders dramatisch, da die einmündende Straße ein Vorfahrtgewähren-Schild hat, welches nicht abgeklebt wurde.

Somit muss der Verkehrsteilnehmer aus der einmündenden Straße mir Vorfahrt gewähren, während ich ihm, aufgrund der Rechts-Vor-Links-Regel, genauso Vorfahrt gewähren muss. Dieses kann somit zu sehr gefährlichen Situationen führen. Hierzu hieß es, dass man sich diese Stelle einmal anschauen und ggf. abändern würde. Zuletzt frage ich meinen Gesprächspartner ob es denn nötig sei, dass der Bauwagen auf dem benutzungspflichtigen Radweg steht.

Der abgesperrte Teil der Straße sei ja so breit, dass selbst zwei dieser Bauwagen nebeneinander dort Platz hätten. Hierzu gab es keine Stellungnahme. Beeindruckt hat mich aber eine Anmerkung dieses Menschen; „Tja, nicht einmal Fachleute haben eine Ahnung von der Bedeutung mancher Verkehrsschilder!“. Wow, dachte ich mir. Das war eine sehr harte, aber anscheinend realistische Einschätzung gegenüber des Kreisverwaltungsreferates. Einige Stunden später kam ich wieder an dieser Baustelle vorbei. Natürlich hat sich nichts geändert. Nicht einmal die gefährliche Vorfahrtsregeleung wurde entschärft.


Bahnfahren extrem (Nachtrag 2)


Die Deutsche Bahn hat sich ca. eine Woche nach meiner Odyssee und meines Beschwerdeschreibens bei mir telefonisch gemeldet. Da ich zu der Zeit leider nicht selber ans Telefon gehen konnte (war am Auto fahren) wurde die DB-Mitarbeiterin von meinem Beifahrer gebeten, dass sie in 2 Stunden wieder anrufen möge, dann seien wir am Zielort und ich könne ans Telefon gehen. Ziemlich genau 2 Stunden später rief die Dame dann auch wieder an. Nur leider konnte ich wieder nicht ans Telefon gehen, da ich dieses so tief im Wanderrucksack verstaut hatte, dass es keinen Sinn gemacht hätte es zu suchen. Ein weiteres Mal hat die Deutsche Bahn nicht mehr versucht mich zu erreichen. Stattdessen kam am Samstag drauf ein Schreiben mit einem Gutschein. In diesem Schreiben entschuldigte man sich für meine Tortur und gelobte Besserung. Der Gutschein selber beläuft sich auf 45 Euro, was eigentlich nicht besonders viel ist, hat die Bahn sich doch ein Hotelzimmer im Wert von 80 Euro gespart. Wenn man aber bedenkt, dass ich für die besagte Fahrt nur 41,50 Euro bezahlt habe, ist der Gutschein höher ausgestellt worden, als ich vermutet hätte.


Sonntag, 7. August 2011


Critical Mass in München


Die alte Seite vom Critical Mass München auf Facebook wurde leider geschlossen. Gerade wo es anfing diese Veranstaltung auf eine ordentliche Mitgliederzahl zu bekommen, schmerzt das natürlich sehr. Zum Glück gibt es aber jemanden, die sich diesem Problem angenommen und unter "Critical Mass München" eine neue Gruppe gegründet hat. Geht auf Facebook und tritt der Gruppe bei. Die Gründerin heißt übrigens "Alfine Rohloff". Würde mich nicht wundern wenn sie in dem Ort "Nexus" lebt. ;)

Ach ja, die nächste Critical Mass in München findet am 19.08.2011 um 20:00 Uhr statt. Treffpunkt ist wie immer die Bavaria. Bitte denkt an die Beleuchtung Eurer Fahrräder.