Donnerstag, 28. Juli 2011


Bike-Porn in Düsseldorf

Mittwoch, 27. Juli 2011

Bahnfahrt extrem (Nachtrag)




Ich habe den Tipp von Marco befolgt und den Artikel dem ADFC
geschickt. Dieser hat ihn etwas gekürzt und veröffentlicht.
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Samstag, 23. Juli 2011

Freitag, 22. Juli 2011

Bahnfahren extrem

Hamburg Hbf bis München Hbf per Deutschen Bahn und der Mitnahme eines Fahrrades – so war der Plan. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, den Fahrschein über die i-Phone Applikation der Deutschen Bahn zu kaufen, denn die Fahrradmitnahme mag dieses App anscheinend nicht, habe ich die Tickets auf die schon fast altmodische Art, dem Internet, gekauft. Das war am 25.06.2011. Am Dienstag den 19.07.2011 war es dann soweit. Laut Zugverbindung sollte ich um 11:55 Uhr in Hamburg auf Gleis 14 losfahren, eine Std. später in Uelzen Umsteigen, um dann nach zwei weiteren Umstiegen in Magdeburg Hbf und Leipzig Hbf, um 22:44 Uhr in München anzukommen. 10 Minuten vor Abfahrt des Metronoms nach Uelzen stand ich am Bahnsteig. Aber nach einer Lautsprecherdurchsage, die eher ein Hauchen als eine Informationsweitergabe und somit auch nicht zu verstehen war, vergewisserte ich mich aber lieber nochmals, ob ich auch wirklich am richtigen Bahnsteig stand. Der Blick auf der Anzeige brachte mich aber nicht wirklich weiter, da zum Einen der Metronom nicht mehr angezeigt wurde, zum Anderen mir aber auch keine weiteren Informationen zu Verfügung gestellt wurden. Ich bin darauf hin zur Information und wollte eine neue Verbindung haben. Die Dame an der Info war zwar sehr nett, musste aber mühevoll von mir davon überzeugt werden, dass meine Zugbindungspflicht aufgehoben wird. Als ich ihr den Hinweis gab, dass die Lautsprecher auf Gleis 14 nicht zu verstehen sind, sagte sie mir, dass dieses Problem schon bekannt sei und man auch schon nach einer Lösung suche. Ich verkniff mir den Kommentar, dass man vielleicht einfach die Lautstärke höher drehen, oder wenn das nicht geht, den Lautsprecher auswechseln sollte. Ich bekam die Aufhebung der Zugbindungspflicht und den Rat, ich solle um 12:46 Uhr die Zugbegleitung des IC 2311 auf Gleis 14 ansprechen und fragen, ob sie noch einen Platz für ein Fahrrad frei haben, weil es ja sein kann, dass jemand die Fahrt nicht angetreten ist und somit die Beförderung für mich möglich sei. Angeblich seien alle Fahrradstellplätze für alle Züge an diesem Tag schon vergeben. Das tat ich auch. Die dementsprechende Zugbegleiterin hatte aber keine Zeit für mich und gab mir dieses auch auf eine nicht sehr nette Art zu verstehen. Sie schlug mir die Tür vor meiner Nase zu. Bei der Abfahrt dieses Zuges konnte ich aber in das Fahrradabteil einsehen und musste feststellen, dass keiner dieser doch angeblich voll belegten Stellplätze belegt war. Eine weitere Stunde des Wartens kam dann der IC 2329 in Hamburg an, der mir auch von der Information empfohlen wurde. Hier habe ich nicht einmal eine Zugbegleitung entdecken können und entschied mich einfach einzusteigen. Ich hatte Glück – von den 16 Fahrradstellplatzen, die ja alle ausgebucht sein sollten, waren gerade einmal 5 Reserviert und davon auch nur 2 besetzt.
Bei der Kontrolle meiner Fahrkarte gab es auch keinerlei Probleme. Im Gegenteil; die Zugbegleitung hat gleich ohne Aufforderung versucht mir eine Anschlussverbindung ab Nürnberg zu verschaffen. Als das nicht ging, versuchte sie Selbiges ab Würzburg und Frankfurt. Unser Zug sollte planmäßig um 22:26 Uhr in Nürnberg ankommen. Dennoch gab es nach Auskunft der Zugbegleitung keine Anschlussverbindung für mich nach München. Unglaublich! Sie versprach mir aber, sich mit dem Zugchef diesbezüglich in Verbindung zu setzen. Einige Stunden später - wir sind schon an Bonn vorbei gewesen und ich habe noch nichts Weiteres gehört - habe ich den Zugchef auf dem Weg zum Kaffeholen dann angesprochen. Er wusste gleich um was es ging und fackelte auch nicht lange, griff zum Handy und rief einige Leute in der Zentrale an. Ihm wurde mitgeteilt, dass ich einen Anspruch auf ein Hotelzimmer hätte und ich mich in Nürnberg an der Information melden solle, sobald ich dort ankomme. Der Zugchef bat seinem Gesprächspartner auch gleich, die dementsprechenden Mitarbeiter in Nürnberg vorab zu informieren, damit diese die nötigen Schritt schon vorbereiten können. Kurz vor Nürnberg gab es dann noch einen weiteren Zwischenfall. Angeblich seien aufgrund einer Demonstration einige Menschen auf den Gleisen und unser Zug könnte die Fahrt auf unbestimmte Zeit nicht fortführen. Somit hielt der Zug in Kitzingen am Bahnhof. Eine Demonstration irgendwo im Nirgendwo um 21:50 Uhr mitten in der Woche? Das erschien mir sehr unglaubwürdig, sollte sich aber dann doch als nicht so schlimm herausstellen, da die Strecke schon nach ca. 15 Minuten wieder frei gegeben wurde. In Nürnberg angekommen, stellte sich dann raus, dass die Information der Deutschen Bahn keinerlei Informationen darüber hatte, dass ich kommen würde und die Zusage für ein Hotelzimmer hatte. Nach einigen Telefonaten seitens des Mitarbeiters gab man mir zu verstehen, dass ich kein Hotelzimmer bekommen würde und wohl einige Stunden auf dem Bahnhof verbringen müsste.
Ich solle den Zug EN 491 um 3:24 von Gleis 14 nahmen. Dieser würde nach Regensburg fahren, wo ich in den ALX 84101 Richtung München umsteigen sollte. So würde ich um 6:15 in München ankommen. Ich stand also um besagte Uhrzeit am Gleis 14 und fragte die dort stehende Zugbegleiterin, ob das Fahrradabteil vorne am Zug, oder hinten am Zug zu finden sei. Mir wurde diese Frage mit einer Gegenfrage beantwortet; „Haben sie Reserviert? Wenn nicht, kostet das noch mal für die Fahrradreservierung 25 Euro“. Obschon ich noch einmal nachgefragt habe und ihr den Sachverhalt erklärte, blieb sie bei der Gebühr von 25 Euro nur für die Reservierung eines Fahrradstellplatzes. Darauf habe ich mich natürlich nicht eingelassen. Mit dem Gedanken daran, dass man der Information der Deutschen Bahn nicht wirklich trauen sollte, musste ich also noch eine weitere Stunde auf dem Bahnhof zwischen Junkies und nach Alkohol stinkenden Menschen verbringen. Um 4:37 Uhr, also 6 Stunden des Wartens auf dem Nürnberger Bahnhof, kam dann auf Gleis 5 (das gab mir zu hoffen, immerhin bin ich bis dahin immer von Gleis 14 gefahren und immer ging alles schief) der RE 59113 an. Dieser fuhr bis Treuchtingen, wo ich nach 5 Minuten Aufenthalt in den RB 59143 umgestiegen bin, um dann um 7:40 Uhr, also nach ca. 20 Stunden, in München anzukommen.
In beiden Bummelzügen wurde ich kontrolliert und in beiden Zügen machten die Zugbegleiter sehr große Augen, als sie meine Fahrkarten sahen. Einer der Zugbegleiter empfand das Verhalten der Deutschen Bahn sogar als Frechheit und gab mir gleich ein „Fahrgastrechte-Formular“. Laut seiner Meinung hätte ich auf jeden Fall das Anrecht auf ein Hotelzimmer gehabt.

Fazit: wo Information drauf steht, muss noch lange keine Information drin sein – zumindest gilt das wohl für die Deutsche Bahn.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Mittwoch, 6. Juli 2011


Phantasieparker der Woche

Freitag, 1. Juli 2011


Ach, die lieben Arbeitskollegen ...



... keinen Respekt vor ihren Fahrrädern!