Mittwoch, 30. März 2011


Benutzungspflichtiger Wahnsinn


Entlang der Ostpreußenstraße befindet sich ein Benutzungspflichtiger Fahrradweg. Diesen nehme ich täglich auf dem Weg zur Arbeit - allerdings mit einem sehr schlechten Gefühl. Kaum breiter als mein schon sehr schmales Fahrrad, direkt neben parkenden Autos und zweimal die Woche als Abstellfläche für Mülleimer missbraucht, kostet dieser Weg sehr viele Nerven und noch mehr Reaktionsgeschwindigkeit, um heile durchzukommen. Hier sind nicht nur die parkenden Autos ein Problem, deren Beifahrer mich schon manches Mal fast - wie heißt es so schön - "getürt" hätten, sondern auch die aus den Geschäften laufenden Passanten. Kaum jemand achtet auf Fahrradfahrer. Eine Einfahrt jagt die Nächste. Autos die halb auf der Einfahrt stehen, mit dem Heck den ganzen Fußweg blockieren und somit die Fußgänger auf den Fahrradweg zwingen, sind nur einige Gefahren für den Radverkehr. Ich selber habe es, gerade morgens, kaum einmal geschafft, die ganze Länge des Fahrradweges benutzen zu können. Ständig muss ich auf die Straße ausweichen, um Behinderungen zu umfahren. Das Einfädeln in den fließenden Verkehr ist also ein weiterer Risikofaktor. Meiner Meinung nach ist die Ostpreußenstraße in München eines der besten Beispiele für die vielen rechtswidrigen Benutzungspflichtigen Fahrradwege in diesem Land. Die Straße als solche ist übrigens so breit, dass Fahrradfahrer bequem selbige nutzen und dabei die Autofahrer beim Überholen noch wesentlich mehr Abstand halten könnten, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Sonntag, 27. März 2011

Heute an der Isar...

Freitag, 25. März 2011


Nachtrag - Artikel vom 10. März 2011

Baustellen - immer wieder eine Freude


Es scheint ein nationales Problem mit der Beschilderung von Baustellen zu sein. Selbst in der Fahrradhauptstadt München werden diese nicht richtig und sicher für den Fahrradfahrer im Baustellenbereich aufgestellt. So auch im Fall aus meinem Beitrag vom 10. März diesen Jahres. Auf diese Problematik habe ich die verschiedenen Ansprechpartner in der Münchener Verwaltung via Mail aufmerksam gemacht und tatsächlich wurde mir am 14.03., also 2 Arbeitstage später (!), von dem Kreisverwaltungsreferat geantwortet. Hier hieß es: „...wurde mit der Bitte um Überprüfung an den zuständigen Fachbereich (KVR III/13-Großbaustellen) weitergeleitet. Auf Grund der Mängelanzeige wurde eine Ortsbesichtigung durchgeführt und die Baufirma angewiesen, die Baustellenbeschilderung regel- und anordnungskonform zu ändern...“ Anfang dieser Woche bin ich, nach meinem Urlaub, erstmals diese Strecke wieder gefahren und habe gleich einen Schock bekommen. Verbessert wurde nichts! Im Gegenteil! Nun hat die Stadt München einfach alles als Benutzungspflichtigen Rad-und Fußweg beschildert. Einen Teil des Rad- und Fußweges hat man nun etwas verbreitert. Dafür „musste“ man aber ein dementsprechendes Schild mittig auf dem gegenüberliegenden Radweg aufstellen, damit die Autofahrer nun auch wissen, wie die Vorfahrt an dieser Stelle geregelt ist.


Ich bin mir sicher dass diese Baustellenbeschilderung im absoluten Gegensatz zur StVO steht und somit unhaltbar ist. In der StVO steht, dass Fahrradwege nur noch die Ausnahme sein dürfen und dass der Radfahrer in der Regel die Straße zu nutzen hat. Bei besonderer Gefährdung der Radfahrer darf ein benutzungspflichtiger Radweg gebaut werden. Aber wie gesagt; das sind Ausnahmefälle. Gefahrenpotential besteht an dieser Baustelle für Radfahrer nicht, aber nach dieser Beschilderung nun für die Fußgänger. Ich bin schon mit meinem Lenker dort in einem entgegenkommenden Kinderwagen hängen geblieben. Zum Glück habe ich das Rad geschoben und somit ist nichts Schlimmeres passiert.


Das Schild auf dem gegenüberliegenden Radweg wurde mittlerweile entfernt, dafür ein anderes einige Meter weiter auf dem Radweg platziert. Also für mich die Erlaubnis dort auf der Straße zu fahren.


Sonntag, 20. März 2011

Eine Weiterleitung:

"hallo,

der Frühling ist da und auch für Sportmuffel wird es Zeit die Fahrräder wieder aus dem Keller zu holen!

Also nutzt alle die Gelegenheit gemeinsam nächsten Freitag die Straßen unserer Stadt zurück zu erobern - geschmückt mit Blumen, bunt gekleidet, oder wie ihr am liebsten den Frühling begrüßt.

Nehmt euch ein Stündchen Zeit um für sauberere Luft und mehr Platz auf den Straßen zu radeln und schließt euch der Critical Mass an, wir brauchen jeden Einzelnen!

In Vorfreude auf einen guten Start in die neue Fahrradsaison, eure Fahrradguerrilla Köln"


Samstag, 12. März 2011

Straßenreinigung

Vorgestern habe ich mich darüber gefreut, dass endlich die Wege vom Winterrollsplitt gereinigt werden. Gestern bin ich dann voller Vorfreude auf mein Fahrrad gestiegen und wollte zur Arbeit fahren. Aber schaut selbst...


... wenigstens die Fußgängerwege sind ordentlich gereinigt. Willkommen in der Fahrradhauptstadt München!

Donnerstag, 10. März 2011

Baustellen - immer wieder eine Freude

In München Oberföhring wird gerade eine Trasse für die Tram gebaut. Mit Behinderungen ist also für längere Zeit zu rechnen. Logisch und natürlich nicht zu ändern! An der Cosimastraße musste deswegen vor längerer Zeit der Fußweg dran glauben. Also hat man den Fahrradweg zu einem Fußweg erklärt. Fahrradfahrer durften nun auf der Straße fahren, oder wahlweise (Fahrrad frei - Beschilderung) den neuen Fußweg nutzen. Natürlich habe ich die Straße genutzt und noch nie Probleme mit anderen Verkehrsteilnehmern gehabt, oder die bei anderen Radlern beobachtet. Heute war alles anders. Ich durfte weiterhin für den Großteil der Baustelle die Straße nutzen und musste dann aber wieder auf dem Fußweg. Die Radfahrer die lieber den Fußweg nutzten, musste für ein kurzes Stück die Straße nutzen. Seit heute ist es nämlich kein Fußweg mit Benutzungserlaubnis für Fahrradfahrer, sonder mitten drin auf einmal ein reiner Fußweg, gefolgt von einem gemeinsam zu nutzender Fuß- und Radweg.

Nutzen kann ich den Weg trotz Anweisung und Gebot dennoch nicht, da man mir diesen baulich versperrt. Der Bordstein ist einfach zu hoch und man wird von mir wohl nicht verlangen, dass ich mein Fahrrad beschädigen soll, nur damit ich einen viel zu schmalen Weg nutzen kann. Davon mal abgesehen; was mache ich, wenn mir jemand mit einem Kinderwagen entgegen kommt? Fliegen? Ach ja, auf diesen schätzungsweise 150 Metern langen gemeinsamer Rad- und Fußweg befindet sich auch noch eine Bushaltestelle. Nee, diesem Gebot kann und werde ich nicht folgen können!

Man könnt nun denken, es kann nicht noch dicker kommen. Falsch gedacht! Vor der anderen Seite aus betrachtet wird einem plötzlich klar, was für ein Schwachkopf allem Anschein nach hier am Werke war. Der oben beschriebene Weg ist sogar ein benutzungspflichtiger Fahrradweg für beide Richtungen, obschon auf der anderen Straßenseite ein Fahrradweg ist - der nebenbei bemerkt, nur für eine Richtung zugelassen und um ein vielfaches breiter ist.

Aber noch nicht genug: etwas weiter habe ich dann eine weitere Beschilderung gefunden, die in diesem Falle aber eher zum Lachen ist. An dieser Stelle kann man sowieso nichts anderes machen, als entweder rechts abbiegen oder der Straße weiter folgen. Wieso also dieses Schild? Und wieso dieses Schild an einer Stelle, wo ein Autofahrer es eh nicht sehen kann? Und was soll ich als Radfahrer nun machen? Fliegen? Absteigen und über den Fußweg laufen? Absteigen, umdrehen, bis zur nächsten Auffahrt oder Einmündung laufen und ab da die Straße nutzen? Wieso werde ich als Radler nicht vorher gewarnt, damit ich mich korrekt verhalten kann und weiter auf der Staße fahre? Fragen über Fragen! Aber was solls; die Radlhauptstadt wird es schon wissen!


Mittwoch, 9. März 2011


Faltrad
(was keines ist)

Es gibt Fahrräder, die ich mir nie kaufen, die ich aber unglaublich gerne mal fahren würde. Dieses ist so eines! Ich kann dazu nur sagen; "Wow"!

Montag, 7. März 2011

Und ich wollte doch einfach nur mit dem Rad in die Stadt fahren ...
... von den zwei Autofahrern, die mich geschnitten haben, will ich mal garnicht erst anfangen ...



Donnerstag, 3. März 2011


Aus der Süddeutschen Zeitung vom 15.02.2011

"Urteil zu Radwegen in München
Aus der Bahn


Von Sven Loerzer und Marco Völklein

Laut Urteil müssen Fahrradfahrer nicht mehr die Radwege benutzen, sondern dürfen in den meisten Fällen auf die Straße ausweichen. In München werden die ersten Schilder bereits abgeschraubt.

Die einen hupen und gestikulieren, andere lassen die Scheibe runter und rufen laut raus auf die Straße: "Schleich' di, du Depp. Da drüben ist der Radlweg." Wo ein solcher neben der Straße verläuft, gehören die Radler nicht auf die Autospur - glauben zumindest viele Autofahrer. Doch dieser vermeintliche Grundsatz ist durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Herbst nicht mehr allgemeingültig.

Wenig kann das Gemüt eines Autofahrers so erregen wie vermeintlich rücksichtslose Radlfahrer. Doch die dürfen nun noch öfter als bisher auf der Straße fahren. (© lok)

Rumgesprochen hat sich das noch kaum. So stieß jüngst auch Martha Hipp, die für die Grünen im Münchner Bezirksausschuss Maxvorstadt gefordert hatte, die Radwegbenutzungspflicht in der Nymphenburger Straße aufzuheben, in dem Gremium auf Unverständnis. Wenn ein Radweg da sei, dann solle er gefälligst auch benutzt werden, so der Tenor.

Doch einer solchen Rechtsauffassung hat das Bundesverwaltungsgericht in einem Fall aus Regensburg den Boden entzogen. "Eine Radwegebenutzungspflicht darf nur angeordnet werden, wenn aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs erheblich übersteigt", hatte das Gericht im November entschieden. Also kann es nur an Stellen, die wegen örtlicher Gegebenheiten besonders gefährlich sind, eine solche Benutzungspflicht geben - kenntlich dadurch, dass die Kommune dort die bekannten blauen Verkehrszeichen mit dem weißen Radl drauf anbringt.

Doch genau diese Schilder verschwinden in München zunehmend aus der Stadt; die Radler dürfen dann wieder zurück auf die Straße. An insgesamt 13 Stellen hat das Baureferat die Schilder bereits abmontiert - unter anderem in der Baubergerstraße, der Ridlerstraße, der Säbener Straße und der Unterhachinger Straße. Zuständig dafür ist das Kreisverwaltungsreferat (KVR), das zusammen mit der Polizei und den Bezirksausschüssen die Verkehrslage beurteilt und dann gegebenenfalls veranlasst, dass die städtischen Arbeiter die Schilder abmontieren.

Bereits im Jahr 2009, also weit vor dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, hat das KVR damit begonnen - schon damals zeichnete sich die entsprechende Rechtsprechung ab. An 23 weiteren Stellen in der Stadt, so KVR-Sprecherin Daniela Schlegel, überprüfen die Fachleute derzeit einen Abbau der Schilder - unter anderem an der Agnes-Bernauer-Straße, der Senftenauerstraße und der Feldbergstraße. Und natürlich an der Nymphenburger Straße, wo die Grünen-Politikerin Hipp aktiv wurde.

Tatsächlich ist der Rad- und Fußwegbereich dort sehr eng, Radler und Fußgänger kommen sich ständig in die Quere. "Es entstehen häufig gefährliche Situationen", sagt Hipp. Besonders schnellere Radler würden "gezwungen, den Radweg zu benutzen und können nicht auf die Fahrbahn ausweichen". Was dort wiederum zu gefährlichen Situationen führt. Der Radfahrerclub ADFC plädiert daher schon lange dafür, die Radwegbenutzungspflicht aufzuweichen. Das Urteil vor dem Bundesverwaltungsgericht hatte ein ADFC-Aktivist aus Regensburg erstritten - daraufhin hatte der ADFC die Kommunen bundesweit aufgefordert, ihr Radwegenetz zu überprüfen.

Das KVR hatte dies auch zugesagt - doch für Peter Kappel, den neuen Chef des ADFC in München, geht das nicht schnell genug: "Man könnte da schon wesentlich weiter sein." Denn anders als von vielen Autofahrern befürchtet, nehme die Sicherheit sogar zu, wenn Radler auf der Straße rollen statt auf einem abgetrennten Radweg. "Sie werden besser gesehen", sagt Kappel. Insbesondere dann, wenn Autofahrer rechts abbiegen und dabei oft Radler übersehen, die auf dem abgetrennten Radweg weiter geradeaus fahren. Wer sich dennoch auf dem Radweg sicherer fühlt, zum Beispiel ältere Menschen oder auch Kinder, könne dort ja weiter unterwegs sein, sagt Kappel. Nur die Pflicht zur Benutzung des Radweges, die soll eben weitgehend verschwinden.

Noch besser wäre es, das findet nicht nur Radlerlobbyist Kappel, an vielen Stellen nicht nur die Pflicht zur Benutzung des Radweges aufzuheben, sondern gleich auch noch einen Radstreifen anzulegen. Dies hat die Landeshauptstadt im vergangenen Sommer zum Beispiel in der Maximilianstraße und der Einsteinstraße getan. Dort nahmen die Verkehrsplaner eine Autospur heraus und ließen stattdessen eine Radlerspur markieren. Seitdem rollen die Fahrräder parallel zu den Autos auf demselben Niveau und demselben Asphalt. "Die Radler befinden sich damit auf Augenhöhe mit den Autofahrern", sagt Hep Monatzeder (Grüne). Münchens dritter Bürgermeister verantwortet die Radverkehrsoffensive der Stadt, mit der sie mehr Münchner aufs Velo locken will. Im Zuge dieser Initiative soll das Netz für Radler weiter ausgebaut werden.

Was bei vielen Autofahrern auf Kritik stößt. Auch der Vorstoß von Grünen-Politikerin Hipp zur Nymphenburger Straße wurde vom Bezirksausschuss abgelehnt. Fallen könnte die Radwegbenutzungspflicht in dem Bereich dennoch. Die Straße steht auf der Liste mit den 23 zu überprüfenden Abschnitten. Garantiert nicht vermerkt ist dort übrigens der Mittlere Ring, sagt Daniela Schlegel vom KVR. Dort müssen die Radler weiter auf den Radwegen bleiben. Und eines schiebt Schlegel noch hinterher: "So lange die Schilder stehen, sind sie gültig." Sie einfach zu ignorieren - das geht nicht."

Mittwoch, 2. März 2011

Biologic3GS

Schon lange bin ich auf der Suche nach einer guten Möglichkeit, mich bei meinen Fahrradtouren über GPS leiten zu lassen. Vor Allem seit meiner Zeit in München wurde dieser Wunsch immer größer. Nun habe ich mich für die Hanyhalterung „Biologic3GS“ (aus dem Hause Dahon – ein Faltradhersteller) entschieden, welche speziell für das iPhone entwickelt wurde.


Wie der Name dieses Spielzeugs schon vermuten lässt, ist es eigentlich für das iPhone3GS vorgesehen. Ich selber nutze das aktuelle iPhone4. Aber weil ich das Glück hatte, eine Testhalterung zu bekommen (15 Euro statt für 35,00 bis 60,00 Euro), habe ich mich für dieses ältere Modell entschieden. Als Navigationssoftware nutze ich das von der Fachhochschule Münster entwickelte und kostenlose App „Naviki“ - dazu aber in einem spätern Bericht mehr. Die Biologic-Halterung besteht aus 2 Teilen; die Haltevorrichtung fürs Fahrrad und der Handyschale, ähnlich wie bei Tachos. Die Haltevorrichtung wird mit einem Imbusschlüssel am Vorbau oder Lenker des Rades befestigt. Leider sitzt die Handyschale aus Konstruktionsgründen bei der Vorbaumontage nicht genau über dem Vorbau, sondern etwas versetzt rechts oder links daneben. Das hat aber eher optische Nachteile. Selbst bei meinem sehr schmalen Lenker habe ich mit meinen Händen keine Probleme. Eine Art Kabelbinder steht aber nervend über.


Sicher kann man diesen abschneiden, aber ich möchte die Halterung auch später noch für andere Fahrräder nutzen können. Das Handy selber ist in der Halterung durch eine gedichtete Klappe vor Spritzwasser und Staub geschützt. Auch Erschütterungen können dem iPhone nichts anhaben, da es in einer Gummiummantelung zu liegen kommt. Leider gibt es aber bei unebenen Untergrund leichte Klappergeräusche, die sich wohl auf die falsche Passform der Ummantelung zurückführen lassen – immerhin ist diese ja für das iPhone3GS entwickelt worden. Trotz der Schale lässt sich das Telefon durch die Plastikscheibe gut bedienen. Programme lassen sich ohne großen Druckaufwand öffnen und benutzen, das Schreiben von Mails, oder einer SMS ist da schon konzentrationsbedürftiger – aber wer will schon auf dem Fahrrad seine Post bearbeiten!? Das Endsperren des Discplays und die „Tasten“ in den Ecken sind die einzigen Problemfälle in der Bedienung. Leider funktioniert der Tuchscreen auch nicht mit Handschuhen – was aber auch logisch ist, funktioniert das auch ohne Fahrradhalterung schon nicht. Da soll übrigens bald Abhilfe in Form spezieller iPhone-Handschuhe geschaffen werden. Von der Befestigung am Vorbau kann ich nur abraten. Durch diese Montage liegt das Telefon relativ waagerecht und man muss den Schwenkmodus des Telefons ausschalten, da sich durch die Erschütterungen das Bild ständig dreht. Außerdem hat man sich so die Möglichkeit verbaut, die Halterung etwas nach unten zu kippen und die Fahrt durch die extra geschaffene Öffnung zu filmen. Das Biologic hat aber noch ein Ass im Ärmel; anders als bei manch einer anderen iPhone-Halterung hat man hier die Möglichkeit das Telefon in der Halterung aufzuladen. Klingt erst einmal blödsinnig, ist aber sehr nützlich wenn man lange Strecken fährt. Nach meinen Erfahrungen hält der Akku im Naviki-Betrieb ca. 4 Stunden. Das ist nicht viel.


Das ist vielleicht eine Fahrt von Köln nach Bad Breising, oder von Stephanskirchen (Simssee) nach München. Aber mit einer Solarmatte am Rucksack (vom 80 bis 200 Euro) kann man praktisch unendlich lange fahren (vorausgesetzt es wird nie Nacht). Selber konnte ich das noch nicht probieren, ist aber auf meiner Wunschliste. Zuletzt noch ein Bug des Biologics; die Funktion der „Auto-Helligkeit“ funktioniert nur unzureichend. Hat man diese Funktion aktiviert, verdunkelt sich der Bildschirm des Handys bei dämmriger Umgebung – das spart Strom und erhöht die Akkulaufzeit. Bei Sonnenschein sollte das Telefon sein Display wieder aufhellen. In der Verschalung geht das nicht. Ich schalte das Navi meistens schon in der Garage an. Hier schaltet das iPhone gleich auf eine dunkle Beleuchtung. Draußen muss ich die Klappe der Halterung einmal öffnen, damit das Telefon wieder auf eine hellere Umgebung umschaltet.