Samstag, 8. Oktober 2011

Ude macht "schön Wetter"


Kommentare:

radfahreralltag hat gesagt…

Rührend, wie Herr Ude die positiven Seiten des Radfahrens hervorhebt. Er zeigt sich als Mensch, der schon immer radelte. Wenn da nur die Bürgerpost nicht wäre mit ihren Hinweisen auf rüpelhaftes Verhalten von Radfahrern. Mag es ggf. an der Verkehrsinfrastruktur liegen, dass Radfahrer sich nicht immer so ganz freundlich-regelkonform verhalten? Ein wahres Vorbild ist Herr Ude selbst ja nicht, wenn er auf dem Video auf dem Fußweg fährt (der wahrscheinlich für die Filmaufnahme von Menschen frei geräumt wurde). Seine Äußerungen zum Erleben der Stadt auf dem Rad als "Genussradler" - wie er sich ja bezeichnet - sind ja ganz richtig, aber letztlich dient das Rad vor allem als Fortbewegungsmittel. Als vielleicht zukünftiger Ministerpräsident Bayerns wäre es gut, wenn er das Radfahren weniger von der menschelnden Seite betrachten würde als aus einer verkehrspolitischen Perspektive. Aber damit kann man wahrscheinlich nicht so gut punkten, würden doch die ihm unterstellten Ämter darunter leiden müssen und eine den (zumeist autofahrenden) Bürgerinnen und Bürger weniger "vermittelbare" abstrakte Sichtweise dargestellt (verkauft) werden.

Ulrike hat gesagt…

Ja, der Herr Ude ist schon putzig als "Freund der Radlhauptstadt München". Unter Youtube findet man noch ne ganze Reihe Freunde und Freundinnen der selbsternannten Radlhauptstadt. Scheint wohl ne Kampagne zu sein, das ist ja z. Z. modern.
Meine persönliche Meinung ist ja eher, weniger Geld in die Promotion zu stecken und das Geld lieber für wirkliche Verbesserungen auszugeben, z. B. in die Infrastruktur. Wenn eine Stadt wirklich fahrradfreundlich ist, werden auch mehr Leute auf den Geschmack kommen.
So wird nur mal wieder groß getönt, überall Leihradsysteme eingerichtet und ansonsten alles beim alten gelassen. Wollte man nämlich tatsächlich bessere Bedingungen fürs Radfahren, müsste man wohl oder übel dem Hl. Blech an die Karre fahren. Und das geht selbstverständlich nicht!!