Donnerstag, 15. September 2011

Wem die Straßen wirklich gehören sollten


aus Spiegel Online: 
        
"Wem die Straße wirklich gehören sollte

Von Holger Dambeck

Staus, Lärm, zugeparkte Straßen - Deutschlands Metropolen sind die Hölle für Autofahrer, obwohl die Stadtplaner gerade ihnen das Leben leicht machen wollen. Wer dagegen kluge Konzepte für alle Menschen will, schaut ins Ausland- und lernt, dass sogar ein bisschen Spießigkeit helfen kann.

Was ist die ideale Stadt? weiter lesen...
   

Kommentare:

julianl hat gesagt…

In Amsterdam werden die Radwege zuerst vom Schnee befreit?
Wenn das stimmt, dann kann man als Münchner Radler bei unseren Wegen einfach nur weinen..

Ulrike hat gesagt…

Kopenhagen ist für Radfahrer wirkich ein Traum, war schon dort. Vor allem sind dort so viele unterwegs und eigentlich sind alle ganz entspannt. Übrigens werden dort zuerst die Radwege vom Schnee geräumt, nicht in Amsterdam.

Alles richtig, was Highner sagt. Und ich verstehe den Unwillen hier in Deutschland nicht, etwas wirklich Signifikantes zugunsten der Radfahrer und Fußgänger zu unternehmen. Wahrscheinlich aus Angst vor der doch recht mächtigen Auto(fahrer)lobby.
Denn klar ist, wenn Radfahren und zu Fuß gehen bevorzugt werden soll, werden Autos weniger Platz haben.
Ich glaube aber auch, wenn Radfahren wirklich attraktiv wird durch eine radfahrerfreundliche Infrastruktur, werden auch mehr Leute radeln. Und wenn sie erstmal radeln, werden sich die meisten auch nicht von etwas Regen davon abhalten lassen.
Bei mir fing es mir meiner ersten 1-wöchigen Radtour an, für die habe ich erstmal trainiert, hauptsächlich wegen des harten Sattels. Dann bin ich auf den Geschmack gekommen und bin auch im Alltag viel mehr geradelt. Letzten Winter hab ich mir dann Spikes gekauft, weil ich nur wegen Schnee/Glatteis das Rad nicht monatelang stehen lassen wollte wie im Winter davor.
Könnte auch anderen so gehen...