Montag, 26. September 2011

Pöbelnder Polizist

Heute um 17:30 Uhr am Friedensengel in München wollte ich die Straße überqueren. Da mein Weg mich gegen die Fahrtrichtung führte, schob ich natürlich mein Fahrrad auf dem Fußgängerweg. Leider versperrte ein Polizist mit seinem Dienstmotorrad mir den Weg. Ich musste also auf dem Fahrradweg (Fahrradschutzstreifen) ausweichen und mich sehr nah am Motorrad vorbei drängeln, damit ich nicht auf der sehr stark befahrene Straße gerate. Dabei berührte mein Hosenbein sein Motorrad. Selber habe ich es zwar gemerkt, aber selbst für mich war das kaum spührbar. Der Polizist aber drehte sich zu mir um und blaffte mich von hinten an: "War das so schwer an mir vorbei zu gehen, ohne mich anzustoßen?".


Aber was soll ich darauf sagen? Die Rennleitung darf ja eh alles!
   

Kommentare:

Ulrike hat gesagt…

Ätzend!
Aber "Rennleitung" gefällt mir. :)

Arne hat gesagt…

Ich würde mal bei der entsprechenden Stelle der Münchner Polizei nachfragen, ob die Behinderung des Rad- und Fußgängerverkehrs an der Stelle zwingend geboten war und ob man dort meinen würde, dass der veranschlagte Ton des Polizisten gegenüber einem Bürger als angemessen empfunden wird. Von nichts kommt nichts. Immerhin werden Radfahrer und Fußgänger deutlich gefährdet, weil sie ungesichert auf die Fahrbahn ausweichen müssen! - Häufige Unfallursache: Das Wechseln des Radverkehrs vom Radweg auf die Fahrbahn.

Arne hat gesagt…

... achso ... immerhin wollt ihr "Radlhauptstadt" sein. Da hat sich die Polizei gefälligst auch zu beteiligen! ;-)

Zweiradler hat gesagt…

Mensch, Highner, hast du da nicht etwas überreagiert? Ihr Zweiradfahrer solltet doch zusammenhalten. ;-)

Nico

Tobzilla hat gesagt…

Heute auf dem Weg von der Arbeit nach Hause durfte ich Zeuge werden, wie ein kölner Fahrradpolizist den benutzungspflichtigen Radweg an der Uniklinik in entgegengesetzter Richtung befuhr...
Ich habe nur mit dem Kopf schütteln können...