Montag, 8. August 2011


Bahnfahren extrem (Nachtrag 2)


Die Deutsche Bahn hat sich ca. eine Woche nach meiner Odyssee und meines Beschwerdeschreibens bei mir telefonisch gemeldet. Da ich zu der Zeit leider nicht selber ans Telefon gehen konnte (war am Auto fahren) wurde die DB-Mitarbeiterin von meinem Beifahrer gebeten, dass sie in 2 Stunden wieder anrufen möge, dann seien wir am Zielort und ich könne ans Telefon gehen. Ziemlich genau 2 Stunden später rief die Dame dann auch wieder an. Nur leider konnte ich wieder nicht ans Telefon gehen, da ich dieses so tief im Wanderrucksack verstaut hatte, dass es keinen Sinn gemacht hätte es zu suchen. Ein weiteres Mal hat die Deutsche Bahn nicht mehr versucht mich zu erreichen. Stattdessen kam am Samstag drauf ein Schreiben mit einem Gutschein. In diesem Schreiben entschuldigte man sich für meine Tortur und gelobte Besserung. Der Gutschein selber beläuft sich auf 45 Euro, was eigentlich nicht besonders viel ist, hat die Bahn sich doch ein Hotelzimmer im Wert von 80 Euro gespart. Wenn man aber bedenkt, dass ich für die besagte Fahrt nur 41,50 Euro bezahlt habe, ist der Gutschein höher ausgestellt worden, als ich vermutet hätte.


Kommentare:

Ulrike hat gesagt…

Schade, dass du nicht mit DB sprechen konntest, wäre interessant gewesen zu hören, was sie sich haben einfallen lassen.
Immerhin gibt's eine Entschädigung.
Vielleicht sollte ich meine nächste Odyssee auch dokumentieren...

Highner hat gesagt…

Ulrike, kannst es dann ja als Gastbeitrag bei mir einstellen ;)

Ulrike hat gesagt…

Für dieses Jahr könnte ich dokumentieren, wie ich zusammen mit einem Angestellten der Stena-Line ca. 1/2 h lang versucht habe, meinen mir bei Einfahrt zugewiesenen Fahrradabstellplatz wiederzufinden... ;-) Fällt aber nicht unter Bahn, und die Leute auf der Fähre waren sehr hilfsbereit und letztendlich haben wir das gute Stück auch wieder gefunden.
Aber sonst: immer gerne, wenn das Erlebnis krass genug sein sollte... :-)