Mittwoch, 30. März 2011


Benutzungspflichtiger Wahnsinn


Entlang der Ostpreußenstraße befindet sich ein Benutzungspflichtiger Fahrradweg. Diesen nehme ich täglich auf dem Weg zur Arbeit - allerdings mit einem sehr schlechten Gefühl. Kaum breiter als mein schon sehr schmales Fahrrad, direkt neben parkenden Autos und zweimal die Woche als Abstellfläche für Mülleimer missbraucht, kostet dieser Weg sehr viele Nerven und noch mehr Reaktionsgeschwindigkeit, um heile durchzukommen. Hier sind nicht nur die parkenden Autos ein Problem, deren Beifahrer mich schon manches Mal fast - wie heißt es so schön - "getürt" hätten, sondern auch die aus den Geschäften laufenden Passanten. Kaum jemand achtet auf Fahrradfahrer. Eine Einfahrt jagt die Nächste. Autos die halb auf der Einfahrt stehen, mit dem Heck den ganzen Fußweg blockieren und somit die Fußgänger auf den Fahrradweg zwingen, sind nur einige Gefahren für den Radverkehr. Ich selber habe es, gerade morgens, kaum einmal geschafft, die ganze Länge des Fahrradweges benutzen zu können. Ständig muss ich auf die Straße ausweichen, um Behinderungen zu umfahren. Das Einfädeln in den fließenden Verkehr ist also ein weiterer Risikofaktor. Meiner Meinung nach ist die Ostpreußenstraße in München eines der besten Beispiele für die vielen rechtswidrigen Benutzungspflichtigen Fahrradwege in diesem Land. Die Straße als solche ist übrigens so breit, dass Fahrradfahrer bequem selbige nutzen und dabei die Autofahrer beim Überholen noch wesentlich mehr Abstand halten könnten, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

1 Kommentar:

Holger hat gesagt…

Mach den weg!