Sonntag, 25. Juli 2010

Bike Expo München

Kleine, aber sehr feine Messe. Wie es oft bei einer solchen Messe ist, gibt es nicht viele Neuigkeiten. Und die die man entdeckt, wie zum Beispiel einen Riemenantrieb fürs Fahrrad, auch wenn das nicht wirklich neu ist, sieht man dann an jeder Ecke. Auch waren an fast jedem Stand Singlespeeds zu sehen. Dennoch lohnt sich ein Nachmittag, denn man sieht doch einige sehr aufregende Fahrräder. Und da dort auch nicht viele Besucher waren, konnte ich mir schön gemütlich und ohne nerviges Gedränge alles anschauen.

Most wanted! Ein Fahrrad aus dem Hause Boo Bicycles. Der Rahmen besteht aus echtem Bambus mit Karbonverbindungen. Laut Hersteller gibt es bei dieser Bauweise auch kein Knacken mehr, was man von reinen Karbonrahmen kennt. Natürlich sind aus Stabilitätsgründen an stark beanspruchten Teilen Aluminiumverstärkungen eingebaut. Nicht ganz billig (Rahmen alleine weit über 3000 Euro), aber sehr schön.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Loch im Radweg - Nachtrag


Irgendwann zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen ist das Loch im Radweg an der Münchener Straße geflickt worden. Und das innerhalb einer Woche, was für Kölner Verhältnisse rekordverdächtig wäre. Umso erstaunlicher, da ich die Schadensmeldung erst zur Stadt München geschickt habe, da der Schaden genau auf der Grenze zwischen Unterföhring und München liegt. Das hat aber dennoch gut geklappt, da die Verwaltung meine Mail einen Tag später an die dementsprechende Abteilung der Stadt (?) Unterföhring weitergeleitet und mich dabei sogar in CC gesetzt hat.
Eines finde ich aber schade; wieso wird eine solche Reparatur nicht ordentlich gemacht? Leider ist dieses Loch nun zu einer Huppelpiste geworden, da der Teer nicht geglättet wurde.

Montag, 19. Juli 2010

Mal fix nach Regensburg

Manchmal sagen Bilder halt mehr als Worte - liegt aber vielleicht auch an meine Faulheit. ;-)

Donnerstag, 15. Juli 2010

Schöner Start in den Tag

Auf dem Weg zur Arbeit habe ich kurz vor meinem Ziel auf der Mauerkircherstraße einen recht kurzen, aber steilen Anstieg. Oben angekommen ist eine Ampel, die ich übrigens nie gleich überfahren kann – immer ist Rot :-( ! Heute stand an besagter Ampel ein Mercedes A-Klasse hinter mir. Die Fahrerin öffnete das Fenster und machte auf sich aufmerksam. Als ich mich umdrehte, meinte sie: „Mein Sohn sagte gerade, dass er sie klasse findet! Wir müssen auch immer diesen Berg mit dem Fahrrad erklimmen, kommen aber bei weitem nicht so schnell hier hoch wie sie“. Das fand ich richtig nett und ich habe mich wirklich über dieses Kompliment gefreut. Was ich aber fast noch besser finde ist, dass ein Autofahrer mal das Fenster runter kurbelt und nicht nur nach dem Weg fragt oder noch schlimmer, meckert, sonder einfach mal was Nettes von sich gibt.

Loch im Radweg


Gestern habe ich dieses Loch auf dem Radweg Ecke Münchener Str. und Feringastraße entdeckt. Dieses Loch ist viel tiefer und gefährlicher als es auf dem Bild wirkt. Mal schauen wie lange die Münchener Behörden brauchen um solche Gefahrenstellen zu beseitigen.

Montag, 12. Juli 2010

Ein Traum von einem Arbeitsweg.

Alleine der Gedanke an die Winterzeit trübt die Freude etwas. Aber darüber will ich nun im Hochsommer wirklich nicht nachdenken. Von Ginsing aus fahre ich am Ostfriedhof und am Paulaner Biergarten vorbei zur Ohlmüllerstraße. Hier kann man schön im Windschatten der Autos fahren, da die Abfahrt – wie sagt man in München? – brutal ist. Nun liegen die ersten 3 Ampeln und die ersten 2000 Meter hinter mir und ich kann ab jetzt direkt an der Isar entlang fahren. Keine Autos, keine Ampeln und obschon mitten in der Stadt, Ruhe! Der Isarradweg ist zwar nur teilweise geteert - der Rest und Hauptteil dieser Strecke ist eher eine Sand- und Kieselsteinstrecke - lässt sich aber sehr gut fahren. Selbst mit meiner 23/622 Bereifung habe ich keinerlei Probleme. Autostraßen die kreuzen, werden geschickt über den Radweg hinweg geführt, bzw. der Radweg wird unter die kreuzenden Straßen geleitet. Diese Verkehrsführung bedeutet zwar keine Ampel, hat aber auch zur Folge, dass dem Radler die Sicht auf schöne Gebäude, wie den Friedensengel oder des Bayrischen Senats verwehrt bleibt. Wirklich genießen kann ich aber die anderen Verkehrsteilnehmer. Zumindest am frühen Morgen, wenn nur Vielfahrer unterwegs zur Arbeit sind, gibt es so gut wie keine Schlangenlinienfahrer, oder Zu-zweit-die-ganze-Breite-des-Radwegs-Blockierer. Auch die zahlreichen Jogger sind ohne jegliche Probleme zu überholen. Nach geschätzten 6,5 Km geht es dann wieder auf die Straße – 1500 Meter, wenig befahren, nicht der Rede wert! Am Abend fahre ich dann auch mal auf der li. Isarseite und durchfahre den Englischen Garten. Ein Umweg, aber er ist es wert.Natürlich darf das Feierabendsbier nicht fehlen.

Sonntag, 11. Juli 2010

Freitag, 9. Juli 2010

München scheint es ernst zu meinen...

"München will Radlhauptstadt werden!" So kann man lesen, wenn man auf die Website der Stadt geht. Diesen Vorsatz haben sich schon viele Städte gemacht. Leider scheint das aber immer nur halbherzig gemeint zu sein. Fast immer liest man auch "Fahrrad freundliche Stadt....", was bei genauerer Betrachtung eher ein Wunschdenken, als eine Tatsache ist. München scheint es aber nun wirklich wissen zu wollen. Man schaue sich einfach nur mal den Eventkalender an. Ich werde berichten über die Umsetzung dieser hochgesteckten Ziele.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Parkplatz

Vorgestern wollte ich am Olympia Einkaufszentrum mein Fahrrad an einem Treppengeländer anschließen, als plötzlich eine junge und hübsche Frau die Treppe runterkam und meinte, ich könne ihre Fahrradabstellfläche nutzen, denn sie führe nun weg. Weiter bewarb sie ihren Parkplatz, als den besten am ganzen Einkaufszentrum. Ich habe mir ihren Parkplatz angesehen und mit den Worten: „…der ist mir zu gefährlich…“ abgelehnt. Sie schaute mich fragen an und ich erklärte ihr, dass es nichts bringe, ein Fahrrad mit dem Rahmen an einen Poller anzuschließen, denn man brauche nur das Fahrrad anheben und somit das Bügelschloss aus dem Poller zu heben. Sie musterte abwechselnd den Poller, ihr Fahrrad und mich, als bei ihr plötzlich der Groschen viel. Mit den Worten „Ach du scheiße, darüber habe ich ja noch nie nachgedacht“, wurde sie auch prompt rot wie die Feuerwehr.