Montag, 26. April 2010

Donnerstag, 22. April 2010


3. Kölner Sternfahrt


Am 12.04.2010 habe ich darüber geschrieben, dass es mehrere Termine für die Sternfahrt gibt. Selbst auf der Website der Sternfahrt standen 2 verschiedene Termine. Ich habe darauf hin Herrn Roleff, einem der Initiatoren der Sternfahrt, eine Mail mit der Bitte um Klärung geschrieben. Auch habe ich mir von ihm gewünscht, dass er den richtigen Termin als Kommentar unter meinem besagten Bericht schreibt. Leider habe ich bis heute noch keine Antwort bekommen, was über deren Interesse, möglichst viele Leute für die Sternfahrt zu gewinnen, Spekulationen zulässt. Auf der Seite der Sternfahrt wurde das Datum aber korrigiert. Laut dieser Seite ist nun am 19.09.2010 die Sternfahrt geplant.

Dienstag, 20. April 2010


Kurzer Radweg

am 2. April habe ich in meinem Bericht "Fahrradtour von Köln nach Düsseldorf" vom wohl kürzesten Radweg Kölns geschrieben. Das muss ich hiermit korrigieren. Ich habe an der Kreuzung Bischofsweg / Marktstraße einen noch kürzeren gefunden.


Montag, 19. April 2010


Warum?


Oft werde ich, wie auch sicher die anderen Vielfahrer, gefragt, warum ich so gerne und so viel mit dem Fahrrad unterwegs bin. Es fiel mir immer schwer diese Frage zu beantworten. Nun habe ich vielleicht die richtige Antwort gefunden;
man entdeckt halt mehr:



Dienstag, 13. April 2010


Kölner Stadtanzeiger und ihre Artikel über das Radfahren

Gestern stand in der Onlineausgabe des Kölner Stadtanzeigers ein Artikel, bei dem die vielen Unfälle am vergangenen Wochenende mit Fahrradfahrern beschrieben wurden. Hier schrieb der Anzeiger zum Beispiel dass jeder dieser Unfälle hätte viermieden werden können, wenn einer der Beteiligten etwas aufmerksamer gewesen wäre. Ach, ist das so? Ich hätte nicht gedacht dass die Aufmerksamkeit eines Verkehrsteilnehmers zur Vermeidung von Unfällen beitragen kann! Meiner Meinung nach ein selten blödsinnigen Satz. Die Statistik, die der Anzeiger in seinem Artikel präsentiert, ist der absolute Knaller. Hier wird behauptet, dass bei 50 % der Unfälle die der Stadtanzeiger aufführte, der Radfahrer Schuld gewesen sei. Sicherlich eine richtige Aussage, aber eine, die meiner Meinung nach auf einer statistischen Lüge beruht. Zwei Mal hätten Autofahrer die Wagentür unachtsam aufgerissen und ein Radler sei mit dieser Tür zusammengestoßen. Zwei Mal hätte ein Autofahrer einen Radfahrer beim Abbiegen umgefahren. Zwei Mal seinen zwei Fahrradfahrer zusammengestoßen. Ein Mal gab es einen betrunkenen Fahrradfahrer, der stürzte. Und ein Mal sei eine Frau gegen einen Rasenkantenstein gefahren, stürzte und verletzte sich. Wenn man nun die Unfälle ausklammert, die in dieser Statistik nichts zu suchen haben, blieben nur noch 4 Unfälle übrig. Der betrunkene ist ein Sonderfall und dort ist auch kein dritter zu Schaden gekommen. Für die Rasenkantenstein-Frau gilt das Selbige. Zwei Radfahrer die sich gegenseitig umfahren, haben hier auch nichts verloren, da dort nur ein Radfahrer Schuld haben kann. Und wenn der Stadtanzeiger diese Unfälle auch verarbeiten will, sollte er auch die Unfälle mit aufführen, wo 2 Autofahrer miteinander einen Unfall hatten. Dann sähe die Statistik ganz anders aus! Nun bleiben nur noch 4 Unfälle zur Auswertung. Mal ganz schnell gerechnet komme ich nun aber auf 100% Schuld bei den Autofahrern. Nur noch mal zur Erklärung: ich habe alle Unfälle ausgeklammert, bei denen überhaupt keine nichtfahrradfahrenden Verkehrsteilnehmer vorkommen. Mit anderen Worten; ich habe nur die Unfälle hier zugelassen, bei denen überhaupt jemand anderes Schuld haben könnte, als ein Radfahrer. Aber nicht dass es hiermit schon ein Ende hat. Nein, es geht weiter mit Zitaten von unserem Fahrradbeauftragen Jürgen Möllers. Er wurde mit den Worten „Dort, wo es geht, soll der Radverkehr nicht über bauliche Radwege, sondern über die Fahrbahn geführt werden.“, zitiert und das auch noch als Zielsetzung der Stadt Köln dargestellt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Fakt ist, dass jede Kommune nur dann eine Benutzungspflicht für einen Radweg aussprechen darf, wenn laut § 45 Abs. 9 StVO eine besondere Gefahrenlage vorliegt, die über das normale Maß hinausgeht. Ansonsten haben Fahrzeuge – dazu gehören auch Fahrräder – die Fahrbahn zu benutzen - §2 (1) StVO. Der Kölner Stadtanzeiger erklärt aber noch den Fahrradschutzstreifen mit folgenden Worten:“… mit gestrichelten Linien markierte Radspuren auf der Straße, die bei Bedarf von Autos mitbenutzt werden dürfen“. Na ja, nicht ganz falsch aber auch alles andere als wirklich richtig beschrieben. Ein Autofahrer könnte nun davon ausgehen, dass er den Schutzstreifen befahren darf. Er könnte laut dieser Erklärung auch davon ausgehen, dass er auf dem Schutzstreifen parken und halten darf. Das ist aber nicht so. Lediglich überfahren darf er ihn. Also wenn der Schutzstreifen überfahren werden muss um z.B. rechts abzubiegen, darf er ihn überfahren – mehr aber auch nicht. Der Kölner Stadtanzeiger hat in diesem Artikel meiner Meinung nach nichts falsches geschrieben, aber nur die halbe Wahrheit beschrieben. Über guten Journalismus kann man hier also streiten. Ich bin mir aber über deren Güte nun im Klaren.

Montag, 12. April 2010


Was ist denn nun richtig?


Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass die 3.Kölner Sternfahrt am 20.06.2010 stattfinden wird. Heute lese ich in der "FahrRad!", Ausgabe 1/2010, der Fahrradzeitschrift des ADFC Köln und Umgebung e.V., dass die Sternfahrt am 19.09.2010 stattfinden soll. Auf der offiziellen Seite der Sternfahrt liest man unter Aktuelles/Termine auch den 19.09.2010. Auf der gleichen Seite unter "Impressionen" findet man auch am rechten Rand eine Infozeile mit dem Datum der Sternfahrt 2010. Hier ist aber wieder vom 20.06.2010 die Rede. Fragen über Fragen...

Donnerstag, 8. April 2010


StVZO und Beleuchtung


Nachdem ich mich nun mit der richtigen Beleuchtung meines Fahrrades beschäftigt habe, musste ich feststellen, dass es alles andere als leicht ist, ein Fahrrad straßenverkehrstauglich mit Licht auszustatten. Die Beleuchtung eines Fahrrades muss gewisse Kriterien erfüllen:
  • Das Licht muss mit einer Lichtmaschine, welche eine Nennleistung von mindestens 3 W und eine Nennspannung von 6 V leistet betrieben werden.
  • Die Vorderleuchte muss weiß, die Rückleuchte rot sein.
  • Die Rückleuchte darf nicht niedriger als 250 mm von der Fahrbahn angeracht sein.
  • Alle Leuchten müssen vom Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen sein.
  • Zusätzlich erlaubte Beleuchtung: ein zusätzliches Licht, welches auch im Stand leuchten darf.
Für Rennräder unter 11 kg gibt es eine Ausnahmeregelung (gegen die Meinung einiger Radfahrer, gilt das nicht für Mountainbikes – egal was sie wiegen):
  • Rennräder dürfen statt einer Lichtmaschine batteriebetriebene Lichter verwenden.
  • Diese Lichter müssen vom Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen sein.
  • Obschon die Leuchten nicht fest am Rennrad montiert sein müssen, müssen sie immer mitgeführt werden.
  • Die Nennleistung darf auch unter 6 V betragen.
  • Die Lichtleistung muss mindestens 10 Lux betragen.
  • Während eines Rennens ist der Fahrer des Rades von der Mitführungspflicht der Lichter befreit.
Es gibt aber noch ein Problemfall bezüglich Fahrradbeleuchtung. Endlich gibt es Rückleuchten, die ein integriertes Standlicht haben. Sie werden über eine Lichtmaschine (Dynamo) betrieben, speichern aber Energie, um zum Beispiel an einer roten Ampel weiter Licht geben zu können. Eigentlich eine geniale Konstruktion, währe da nicht die StVZO und der § 67. Hier ist (siehe oben) von einer zusätzlichen Rückleuchte mit Standlichtfunktion die Rede. Sie brauchen also zusätzlich zur Standlicht fähigen Rückleuchte noch eine weitere altmodische Rückleuchte. Haben die Fahrradpolizisten eigentlich eine Rückleuchte mit Standlichtfunktion? Fragen kann man ja mal!

Für Definitionsfehler bezüglich der Gesetzeslage und andere Fehler übernehme ich natürlich keine Haftung.

Sigma Hiro Rückleuchte

Das mit der richtigen Beleuchtung am Fahrrad ist so ein Thema. Es soll hell und praktikabel, möglichst von der Seite noch zu sehen sein und auch noch gut aussehen. Nach langem Suchen habe ich zwar nicht das perfekte, aber die für mich beste Rückleuchte gefunden. Die „Sigma Hiro“ für 19,95 Euro bietet eigentlich alles was man braucht. Mit einer Sichtbarkeit von über 200 Grad kann man sie auch von der Seite gut sehen. Sie ist klein und passt somit in jede Tasche. Das wichtigste ist aber die StVZO-Zulassung dieses Rücklichtes.

Zur Auslieferung gehören die Bedienungsanleitung, die beiden benötigten Batterien und die passende Halterung für das Fahrrad. Da es unterschiedliche Sattelstützen gibt, sind auch zwei unterschiedlich lange Fixierungsgummis beigefügt. An der Verpackung erkennt man schon, dass Sigma großen Wert auf die Haptik gelegt hat. Alles wirkt sehr edel und aufgeräumt. Zur Inbetriebnahme muss man die Lampe mit einem Geldstück öffnen, um die Batterien einzulegen. Trotz behutsamen Umgang mit dem Verschluss und obschon ich das entflohene 10-Cent-Stück benutzt habe, entstanden nach der ersten Öffnung unschöne Beschädigungen am Gehäuse. Auch löste sich gleich der Dichtungsring, welcher das Innenleben vor Nässe und Staub schützen soll. Das sind aber Fehler mit denen man leben kann. Den Dichtungsring konnte ich einfach wieder auf Position bringen. Leider ist die Halterung etwas umständlich, da der Leuchtkörper nur mit etwas Gewalt von der Halterung zu befreien ist. Dort würde ich mir eine stabilere, alltagstauglichere und schnellere Lösung wünschen. Ob das Fixierungsgummie auch unter längere UV-Strahlung nicht an Stabilität verliert, bleibt abzuwarten. Dennoch ist die Hiro von Sigma in ihrer Funktion über jeden Zweifel erhaben. Hell, heller Hiro! Und die angegebene Brenndauer von bis zu 60 Stunden tröstet auch über die zwei LR1 Batterien hinweg, die man für die Rückleuchte braucht.