Montag, 29. März 2010

Radwanderroute

Es ist schon ein Kreuz mit der Beschilderung für Radfahrer. Seit einiger Zeit gibt es Beschilderungen für Radtouristen in NRW. Eine sehr gute Sache, auch wenn ich zugeben muss, dass sich auf meiner Tour zur Nordsee im Juni 2009 durch diese Schilder mehr Fragen als Antworten ergaben. Ich hatte sogar die dementsprechenden Karten dabei. Aber ich will auch nicht ausschließen, dass ich die Logik dahinter einfach nur nicht verstanden habe.

Aber eines verstehe ich wirklich nicht. Auf dem Niederländer Ufer steht auf dem Radweg ein Schild, welche die Touristen eine S-Kurve fahren lässt. Ich musste wirklich darüber nachdenken, was das dem Radreisenden sagen soll. Kaum meinte ich die Lösung -man solle den Radweg verlassen und am Rheinufer weiterfahren- zu haben, wurde ich gleich eines Besseren belehrt: die Zufahrt zum Rhein ist für Fahrzeuge gesperrt! Das kann also nicht die Lösung sein. Mal nachgedacht: ich soll eine S-Kurve fahren, darf aber nicht zum Rhein runter! Ach ja! Dann muss es heißen, dass ich auf dem Fußgängerweg weiterfahren muss! Warum also nicht gleich ein demensprechendes Schild am Fußgängerweg anbringen?

Nachtrag: natürlich bin ich nicht wirklich der Meinung, dass ich auf dem Fußgängerweg weiterfahren soll. Ich dachte die Ironie meiner "Lösung" sei angekommen. Da aber 2 Kommentare mich belehrten, sage ich es hiermit noch einmal ganz deutlich: das Schild entspricht nicht der Straßenverkehrsordnung und ich darf auf keinen Fall den Fußweg nutzen. Aber mal ehrlich; die Beschilderung könnte diesen Gedankengang zulassen.


Donnerstag, 25. März 2010

Neue Ampelregeln

Zu begrüßen sind die neuen Ampelregeln: Radfahrer richten sich nach der Fahrbahnampel, auf Radverkehrsführungen gelten – falls vorhanden – Ampeln mit dem Fahrradsymbol. So ist es jedenfalls ab dem 1. September 2012, denn in letzter Minute ist eine dreijährige Übergangsfrist in das Gesetz aufgenommen worden. Nicht nur die Dauer, sondern vor allem eine inhaltliche Ungenauigkeit der Übergangsbestimmung ist problematisch. Bis Ende August 2012 müssen Radfahrer auf Radverkehrsführungen ohne besondere Lichtzeichen für Radfahrer „weiterhin“ die Lichtzeichen für Fußgänger beachten, heißt es in § 53 Abs. 6 StVO. Damit soll eine Geltung von Fußgängerampeln verlängert werden, die es in der StVO bisher gar nicht gegeben hat. Radfahrer mussten nach der alten Fassung zwar häufig, aber längst nicht immer Fußgängersignale beachten. Wie die frühere Ampelvorschrift genau lautete (sie ist zu kompliziert, um sie hier nochmals zu erläutern), lässt sich der novellierten StVO nicht einmal mehr entnehmen. Damit verstößt die unklare Übergangsvorschrift gegen den rechtsstaatlichen Grundsatz „Keine Strafe ohne Gesetz“, der auch im „Gesetz über Ordnungswidrigkeiten“ festgeschrieben ist (§ 3 OWiG). Angebliche Verstöße von Radfahrern, die auf Radwegen jetzt schon bei grüner Fahrbahnampel fahren und das Rotlicht der Fußgängerampel ignorieren, können nach Auffassung des ADFC wegen der inhaltlichen Widersprüchlichkeit der Übergangsvorschrift nicht mit einem Bußgeld geahndet werden.

Dieser Artikel des ADFC-Rechtsreferenten Roland Huhn ist in der Ausgabe 5.09 des ADFC Mitglieder-Magazins Radwelt erschienen.


Mittwoch, 24. März 2010

Vorsicht Kontrolle!Es ist wieder soweit. Die Polizei versteckt sich wieder hinter Telefonzellen, um Fahrradfahrer bei einem Verkehrsverstoß zu erwischen und zur Kasse zu bitten. Wenn ich einmal erwischt werden sollte, werde ich zwar zahlen müssen, mich aber nicht von der Polizei belehren lassen. Warum? Wer selber nicht einmal verkehrskonform parken kann, sollt mich auch nicht versuchen zu belehren! Jaja, die sind ja im Einsatz! Schwachsinn! Die können sich auch einen Parkplatz suchen. Selbst beim Eis kaufen sind viele Polizisten schon im Einsatz - ist sicher nur Kühlmittel für deren Kugelschreiber, da diese vom vielen Anzeigenschreiben überhitzt sind.
Versteht mich nicht falsch; Kontrolle ist wichtig und richtig - aber auf die Art und Weise kommt es an!

Dienstag, 23. März 2010

Typisch Köln

Wenn schon Polizisten keine Ahnung vom Unterschied zwischen benutzungspflichtigen und nicht benutzungspflichtigen Radweg haben, das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik in Köln nicht zwischen Parkplatz, Straße und Fahrradschutzstreifen unterscheiden kann (siehe Foto), die Abfallwirtschaftsbetriebe einen Fahrradweg als Entsorgungslager nutzt, braucht man sich auch nicht zu wurdern, wenn die KVB zu doof ist, ein Loch zu buddeln!

Sonntag, 21. März 2010

Woran erkennt man ein Fahrrad-Rambo*)?

...an seinem zu kleinen Flur!

*) das Wort Fahrrad-Rambo habe ich aus einer Zeitung entliehen, welche diese Bezeichnung nicht wirklich verdient hat und die kein Wissen schafft, sondern eher vernichtet - Ihr wisst wen ich meine.

Sonntag, 14. März 2010

Neue Maschinen für den Winterdienst

Zurzeit werden neue Räummaschinen für den Kölner Winterdienst getestet. Diese sollen nicht nur die Kosten für den Winterdienst senken, sondern auch die Radwege besser von Eis und Schnee befreien. Laut Radio Köln werden diese Geräte evtl. schon im nächsten Winter zum Einsatz kommen. Wenn man sich aber Arnes Bericht vom 04. März 2010 anschaut, sind Zweifel berechtigt dass diese Geräte auch wirklich zum Einsatz kommen werden. Ich frage mich auch wo geräumt werden soll. Immerhin sind doch die Anwohner für die Räumung der Radwege verantwortlich. Man darf gespannt sein.

Ach ja, wie testet man eigentlich sowas, wenn kein Schnee liegt?

Montag, 8. März 2010

Kalk-Mülheimer Straße

Eigentlich ist die Kalk-Mülheimer Straße eine gute und schnelle Verbindung zwischen Kalk und Mülheim, wäre da nicht die Baustelle welche kein Ende findet. Wenn wir Glück haben ist der Radweg bis 2020 dann auch mal befahrbar.

Nicht alle Hindernisse sind hier festgehalten, aber die blöde Falschparkerin wollte ich unbedingt mit aufführen.

Mittwoch, 3. März 2010

Radweg endt hier!

Auf Grund des Hochwassers endet zurzeit am Rheinauhafen der Radweg Richtung Rodenkirchen.

Montag, 1. März 2010

Schlossdummy

Auch eine nette Möglichkeit sein Rad vor Diebstahl zu schützen (das Schloss ist nur zwischen die Speichen gelegt). Die Wirksamkeit dieser Schutzvorrichtung darf aber bezweifelt werden. Und wo wir schon bei Dieben sind; ich habe heute auf dem Heimweg einen Dieb auf frischer Tat ertappt. Gegen 19:30 Uhr ging ich auf dem Salierring Richtung Eifelstraße. An der Ecke Triererstraße/Salierring machte sich ein Mann im Alter von ca. 50 Jahren an ein oranges Hollandrad zu schaffen. Er schraubte die Glühbirne aus der Rückleuchte des Rades und fuhr dann mit seinem Rad davon. Auf meine ihn nachgerufene Frage, was das solle, antwortete er dreist, „Die brauche ich!“. Leider konnte ich ihm nicht mehr nachlaufen, da er für einen Fußgänger doch noch zu schnell war. So ein Arschloch! Sorry für diese Ausdrucksweise, aber mir fällt da echt kein anderer ein. Ich bereue es dann immer wieder, dass ich gerade bei solchen Gelegenheiten kein Rad dabei habe, oder dass gerade in solchen Situationen keine Polizei vorbei fährt. Gut, es ist nur eine Birne, aber es ist und bleibt Diebstahl. Wehe ich begegne ihn nochmals…!