Sonntag, 28. Februar 2010

Austauschbar


Nach nur 5500 Km sah mein Zahnkranz schon so aus. Man sollte sich halt nicht auf das Erstausrüster-Zahnblatt verlassen. Zum Glück gibt es ja noch Gebhardt GIP.

Freitag, 19. Februar 2010

Severinsviertel

In Köln verkleiden sich selbst die Fahrräder zu Karneval - hier das Model "Weihnachtsbaum".

Dienstag, 16. Februar 2010

...und es wird Sommer

Es ist vielleicht übertrieben zu sagen, dass der Sommer nun kommt, aber diese Bilder gehören nun der Vergangenheit an. Mit dem heutigen Tag kann man wieder von schönen Touren ohne Daunenjacke träumen. Wenn die Altstadt von Köln nun auch noch das kommende Hochwasser überlebt (auf den U-Bahn-Bau brauche ich an dieser Stelle wohl nicht hinzuweisen - die Zeitungen sind ja voll davon), kann man sich nicht mehr wirklich beklagen.

Samstag, 13. Februar 2010

Kölns unterschätzter Radweg

Wenn man von der Südstadt zum Agnesviertel mit dem Rad fahren will, gibt es viele Wege. Man kann den Rhein entlang fahren und sich dort mit den vielen Touristen rumschlagen. Man kann aber auch den Ring nutzen - über deren Nutzbarkeit wurde ja schon viel diskutiert und wird sicher auch noch öfter thematisiert werden. Es gibt aber auch den Park, der die Universitätsstraße begleitet. Dieser Park ist eigentlich wie dafür geschaffen als Fahrradstraße genutzt zu werden. Zugegeben, der Weg ist nicht gerade der kürzeste, aber mit Sicherheit der, der die Nerven am wenigsten beansprucht. Ich nutze den Park auf jeden Fall sehr gerne.

Leider sind aber auch hier einige sehr merkwürdige und für Fahrradfahrer sehr kontraproduktive Lösungen (wenn man das als Lösung betrachten will) gefunden worden. Die übelste Stelle ist die Aachener Straße. Diese muss man überqueren, was einem nicht gerade einfach gemacht wird. Von der Südstadt aus kommend, gelangt man an der Aachener Straße an einer Fußgängerampel. Diese führt aber nicht auf die andere Straßenseite, sondern nur auf den Mittelstreifen. Will ich also auf die andere Straßenseite, muss ich bis zur nächsten Ampel Richtung Universitätsstraße laufen (gegen die Fahrtrichtung darf ich ja nicht fahren), diese überqueren und den Weg wieder zurück laufen. Entscheide ich mich für die Ampel an der Moltkestraße, kann ich zwar mit dem Rad fahren, muss aber auch gleich 4 Ampel überqueren, um auf die andere Straßenseite zu kommen.

Der Trampelpfad auf dem besagten Mittelstreifen zeugt vom Bedarf einer durchgehenden Ampel!

Die zweite Stelle die uns Radfahrern das Leben schwer macht ist an der Bachemerstraße. Hier hat man Geländer an der Kreuzung aufgebaut, die das unachtsame Queren der Straße verhindern soll. Mir ist der Nutzen dieser Einrichtung an dieser Stelle nicht ganz klar, steht dort doch schon eine Ampel. Was aber wirklich störend ist, ist der nicht abgesenkte Bordstein und die Chancenlosigkeit für Radfahrer mit Anhänger, diese Straße zu queren. Radfahrer mit Kinderanhänger müssen wieder mal einen sehr langen Umweg machen.


Karneval

Das ist wenigstens mal ein netter Grund warum eine Straße gesperrt ist. Hoffe nur dass die Aktion "Spaß ohne Glas" etwas bringt, auch wenn ich es nicht wirklich glauben kann.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Radwege Stuttgart



Das könnte auch für Köln gelten ;-)

Dienstag, 9. Februar 2010

Schöner Winter

Und da soll mir noch mal jemand sagen, das Radfahren im Winter hätte nicht auch seine reizenden Seiten…. ;-)

Montag, 8. Februar 2010

Gegendarstellung (2)

Wenn man auf den Wällen vom Friesenplatz zur Ulrepforte fahren will, stößt man am Rudolfsplatz auf sehr seltsame Verkehrsregeln. Nachdem man die Hahnenstraße überquert hat, kommt man nicht weiter. Oder vielleicht doch? Ehrlich gesagt verwirren mich die Schilder sehr. Eigentlich müsste ich ca. 30 Meter gegen die Fahrtrichtung auf dem Fahrradweg zurücklegen. Dieses ist aber nicht erlaubt, da dort kein dementsprechendes Verkehrszeichen aufgestellt ist. Verwirrend ist aber, dass dort (Bild 1 - siehe Pfeil) ein Wegweiser für Radwanderer steht, welches mir den Weg gegen die Fahrtrichtung zeigt. Das ist zwar kein offizielles Verkehrsschild, aber wenn man diesen Wegweiser sieht, könnte man schon auf den Gedanken kommen, die Fahrt entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung sei erlaubt.
Wenige Meter weiter müsste man nun durch den „Tunnel“ der Sparkasse fahren, um wieder auf den Mauritiuswall zu kommen. Hier gibt es die nächste Verwirrung. Da stehen gleich zwei Schilder die mir das Durchfahren mit dem Fahrrad gestatten. Aber da steht auch ein Schild, welches den Weg als Privatstraße beschreibt und gleichzeitig die Durchfahrt für jedes Fahrzeug verbietet, also auch für mich als Radfahrer. (Bild 2) Wer hat denn nun Recht? Das Straßenverkehrsamt oder die Sparkasse? Soll ich nun immer alle Grundbucheinträge der anliegenden Gebäude mitnehmen? Sehr komisch!
Also lieber nicht durchfahren und weiter die Hahnenstraße Richtung Ring, entgegen der Fahrtrichtung weiterlaufen. Aber was ist das? Kaum habe ich den Tunnel links liegen gelassen, darf ich wieder mit dem Fahrrad fahren. (Bild 3) Besonders seltsam, da der Weg so schmal ist, dass eine Durchfahrt nun wirklich gefährlich wäre. Der Aufsteller dieses Schildes scheint wohl seinen gesunden Menschenverstand zuhause vergessen zu haben. Schon in einer Richtung ist es sehr eng. Und nun auch noch mit Gegenverkehr? Bitte liebe Radfahrer; auch wenn Ihr es dürft, fahrt dort lieber nicht gegen die Richtung!

Gegendarstellung (1)


ksued hat als Kommentar zu meinem Artikel „Verkehrsversuch“ vom 07. 02.2010 geschrieben, man solle halt die Wälle nutzen. Leider klappt das nicht wirklich. Ich bin heute die Wälle zwischen Kartäuserwall und Friesenplatz abgefahren. Ursprünglich sollte es nur ein Bericht werden, bei dem ich auf die Nichtnutzbarkeit der Wälle hinweise, aber da mich Arne noch auf eine besonders seltsame Stelle aufmerksam gemacht hat, habe ich mich entschieden daraus zwei kleine Berichte zu gestalten.

Lieber ksued, eigentlich bin ich ganz bei Dir mit Deiner Meinung, aber leider würde man bei dieser Ausweichmöglichkeit gegen die Verkehrsregeln verstoßen. Auf dem Friesenwall zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz wäre eine Durchfahrt nicht nur verboten, sondern auch wirklich gefährlich (siehe Foto).


Sonntag, 7. Februar 2010

Verkehrsversuch

Auf dem Ringabschnitt zwischen Aachenerstraße und Ehrenstraße findet nun seit einiger Zeit ein Verkehrsversuch statt. Laut der Stadt Köln soll das Ziel „…die Aufteilung zwischen Auto-, Rad- und Fußgängerverkehr mehr auf die Bedürfnisse der einzelnen Nutzerinnen und Nutzer abzustimmen“ sein. Leider erkenne ich keinen Vorteil. Nun ist es nicht nur noch schwerer für einen Radfahrer, langsame Zeitgenossen zu überholen, sondern einfach nur unmöglich. Die Fußgänger haben auch keinerlei Vorteile. Ich erkenne nur eine Veränderungen: die Gastronomen könne sich nun noch breiter machen.

Das ist übrigens eine Veränderungen die Geld in die Kassen der Stadt Köln spielen dürfte.

Mein Vorschlag währe, auch den alten, nun gesperrten Radweg für die Fahrradfahrer freizugeben. So gibt es wenigstens einen kleinen Abschnitt zu überholen. Und die angeblich verbesserte Unfallstatistik würde davon auch nicht berührt.
Singlespeed von B.O.C.

Zuerst habe ich es für einen schlechten Scherz gehalten, aber B.O.C. verkauft wirklich Singlespeeder. Da dieses Model sogar eine Flip-Flop-Nabe hat (Flip-Flop Nabe: Nabe hat auf beiden Seiten ein Ritzel. Meistens eine Seite mit Leerlauf und die andere Seite mit fixem Ritzel. Wenn man das Laufrad umdreht, kann man somit von Leerlauf auf Fixie, also „Bahnradmodus“ umstellen), ist davon auszugehen, dass demnächst viele ungeübte Leute mit Fixies durch die Stadt brettern. Da ich selber ein Fixie fahre, kann ich nur aus Erfahrung sagen; das ist nichts für Anfänger und man sollte schon genau wissen worauf man sich einlässt bevor man sowas auf der Straße fährt!

Dann können wir uns nun ja auf neue Unfallberichte vorbereiten, wo von Bahnrädern die Rede ist!

Freitag, 5. Februar 2010

Schutzstreifen

Eigentlich ist es ja keine schlechte Idee die Fahrradfahrer bis zur Ampel vorzulassen. In Holland und Dänemark hat sich das auch schon bewehrt. Leider hapert es nur an der Umsetzung. Obschon der Fahrer dieses BMW’s wenige Meter vorher – man sieht es auf dem Foto ganz rechts - einen wunderschönen und legalen Parkplatz hätte haben können, nutzt er den Fahrradweg. Pure Faulheit und Egoismus würde ich dazu sagen. Eigentlich sollte man solchen Stellen mit Pollern von der Straße trennen, damit das Parken für Autos unmöglich wird. Wie es jetzt umgesetzt ist, kann man nur sagen, es ist wohl eine extrem teure Parkbucht für den motorisierten Straßenverkehr. Vielleicht sollte ich mein Fahrrad mal mitten auf dem Ring parken…
Schneebarriere

Gestern bin ich mit dem Rad um 20:41 von der Kletterhalle in Köln Kalk zur Innenstadt gefahren. Nach Möglichkeit habe ich die Straße genutzt da mir das Streugut etwas zu rutschig vorkam. Beim Polizeipräsidium in Kalk wechselte ich auf dem Radweg um Diskussionen mit der Polizei aus dem Wege zu gehen. Der Wechsel war aber unnötig, da wenige Meter weiter der Fahrradweg nicht mehr zu benutzen war. Direkt unter dem Bahnübergang auf der Kalker Hauptstraße hat allem Anschein nach der Räumdienst der Stadt Köln den Fahrradweg als Schneeendlager genutzt. Wenn man bedenkt wie viel Schnee alleine gestern geschmolzen ist, kann man sich wohl sehr gut vorstellen, was dort für Schneemassen noch am Wochenende sein mussten. Eine besondere Qualität nimmt dieses Lager ein, wenn man auf der Seite der Stadt Köln folgendes lesen muss: „…möchten wir Sie darauf hinweisen, dass auch Radwege bei Schnee und Eis geräumt werden müssen. In der Straßenreinigungssatzung ist festgelegt, in welchen Bereichen die Anliegerinnen und Anlieger für die Räumung des Gehweges und der Radwege verantwortlich sind: ...“ (http://www.stadt-koeln.de/4/verkehr/radverkehr/news/04997/) Nun würde mich wohl interessieren, ob diese Regelungen nicht für die Ämter gelten und wer für das Einholen des Bußgeldes bei der Stadt Köln zuständig ist. Und dann wundert man sich noch dass viele Radfahrer auf der Straße fahren.

Nachtrag:
Ich wollte nun mal genau wissen wer für die Räumung des Schnees an dieser Stelle zuständig ist. Meine Recherchen haben ergeben, dass die AWB diese Arbeiten im Auftrag der Stadt Köln zu erledigen hat. Witzig ist, dass die AWB diese Stelle wohl kennen muss, da mir, ohne dass ich auf die Problematik hingewiesen habe, der Mitarbeiter der AWB gleich mitteile, er würde den Schneehaufen sofort abholen lassen.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Kleiner Erfolg

Wie berichtet, habe ich unserem Fahrradbeauftragten, Herrn Möllers eine Mail geschrieben. Ich muss zugeben, dass sie vielleicht sehr provokant formuliert war. Ein Freund von mir meinte sogar, er würde auf eine solche Mail überhaupt nicht antworten. Herr Möllers hat aber geantwortet! Das heißt, ein Mitarbeiter vom Team des Fahrradbeauftragten antwortete mir.

Da bei der eigentlichen Antwort nicht auf meine Frage, ob ich die Antwort auf diesem Blog online stellen dürfe, geantwortet wurde, schrieb ich ihm noch einmal. Dieses Mal antwortete dieser Mitarbeiter sogar sehr schnell und gab mir die Erlaubnis. Er bat mich aber eine etwas überarbeite Version online zu stellen. Die überarbeite Version unterscheidet sich aber nur in 3 Sätzen, die zusätzlich hinzugefügt wurden, vom Original. Die eingefügten Sätze habe ich fett gedruckt. Hier geht es um ein sehr interessantes Angebot, welches die Blogger unbedingt wahrnehmen sollten. Er bat mich aber es nicht zu übertreiben, da das Team nur sehr klein sei und daher auch nur beschränkt Zeit habe. Meiner Meinung nach eine Selbstverständlichkeit seiner Bitte Folge zu leisten.

Meine Ursprungsmail habe ich mal nicht eingestellt, da man meine Fragen und Anmerkungen eh aus der Antwort herauslesen kann.



"Sehr geehrter Herr (…),

recht herzlichen Dank für Ihre Mail vom 24.01. Ich kann Sie beruhigen, die Stadt Köln beschäftigt in der Tat keine Phantome. Herr Möllers ist durchaus real und nimmt das Thema Radverkehr in Köln, wie sein ganzes Team, sehr ernst. Gemeinsam bemühen wir uns Tag für Tag mit unserer Arbeit die Situation für den Radverkehr zu verbessern. Unter dem Link http://www.stadt-koeln.de/4/verkehr/radverkehr/ können Sie sich selbst ein Bild über einige der Ergebnisse unseres Schaffens machen. Wir wissen, dass es noch eine Menge zu tun gibt, aber insgesamt denke ich, sind wir auf dem richtigen Weg.

Die von Ihnen angeregte Beteiligung unsererseits in den einschlägigen Blogs zum Thema Radverkehr in Köln wird derzeit intern diskutiert und ist noch nicht abschließend geklärt. Wann diesbezüglich eine Klärung erfolgt, ist derzeit noch überhaupt nicht absehbar. Ich würde daher vorschlagen, dass Sie uns bei Diskussionen, in denen eine Stellungnahme seitens des Fahrradbeauftragten notwendig erscheint bzw. erwünscht ist, eine Email zukommen lassen. Unsere Antwort können Sie dann gerne veröffentlichen.

Gehen Sie in jedem Falle davon aus, dass wir regelmäßig die in den Blogs geführten Diskussionen verfolgen. Wir haben ein großes Interesse an der öffentlichen Wahrnehmung und Meinung, was nicht zuletzt auch durch unsere Hotline und unsere Emailadresse dokumentiert ist, über die wir derzeit etwa einhundert Bürgerkontakte pro Monat erhalten.

Unabhängig von unserer gegebenenfalls folgenden Beteiligung in den Radfahr-Blogs, möchte ich mich ausdrücklich für Ihr Engagement bedanken und wünsche Ihnen und Ihren Mitstreitern weiterhin ganz viel Erfolg, denn letztendlich haben wir alle das gleiche Ziel: Den Radverkehr in unserer Stadt weiter voran zu bringen!

In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

Im Auftrag
Benjamin Klein
Stadt Köln - Der Oberbürgermeister
Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Verkehrsplanung 661/5
Team Fahrradbeauftragter
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Telefon: 0221/221-25687
Telefax: 0221/221-27082
E-Mail: strassen-verkehrstechnik@stadt-koeln.de
Internet: www.stadt-koeln.de"

Dienstag, 2. Februar 2010

Neues Projekt

Im November habe ich über mein neues Bike-Projekt geschrieben, welches ich eigentlich diesen Monat fertigstellen wollte. Leider hat es nicht so geklappt wie ich wollte und so verschiebt sich die Fertigstellung etwas. Zumindest steht es schon mal auf eigenen Beinen. Was aber noch wirklich teuer wird, ist die Kurbel. Den Zahnkranz selber kann ich leider nicht einzeln wechseln und ein Verhältnis von 50:15 (3,33) ist schon etwas viel für den Alltag.

Ich hoffe in 2 Monaten fertig zu sein.

Montag, 1. Februar 2010


Email an Herrn Möllers

Am 26.01.2010 habe ich unter „Es geht doch“ erwähnt, dass ich unserem Fahrradbeauftragten Herrn Möllers und seinem Team eine Mail geschrieben habe. Ich bat ihn auch seine Antwort online stellen zu dürfen.

Heute kam dann seine Antwort. Das heißt, ein Mitarbeiter seines Teams hat mir eine wirklich nette Mail geschrieben, in der er auch auf meine Fragen eingegangen ist. Einzig meine Frage nach der Erlaubnis zu Veröffentlichung seiner Mail auf dieser Seite ist er mir schuldig geblieben.

Somit habe ich heute nochmals nachgehakt. Mal schauen was draus wird…