Montag, 5. Juli 2010

Und was nun?


Wenn man auf dem Fahrrad die Oberföhringer Straße von Unterföhring kommend fährt, steht man an der Ecke Oberföhringer Straße / Cosimastraße vor einem Problem. Vor der Ampel muss ich anhalten und darf weder gerade aus, noch abbiegen. Irgendwie muss ich also die Straßenseite wechsel, um auf der Straße weiter fahren zu können. Nach vielen Versuchen auf den verschiedensten Arten, dieses StVO–konform durchzuführen, was aber nicht geklappt hat, habe ich mich nun dafür entschieden, den Radweg zu boykottieren und von vorn herein die Straße zu nutzen.


Kommentare:

Patrick Kaster hat gesagt…

Wie sieht es denn hinter der Einmündung der Cosimastr. aus? Da kommt doch noch eine Ampel, zumindest nach Luftbild. Liegt die Fuhrt dieser Ampel noch vor dem Verbotsschild etc?
Ansonsten würde ich da mal bei der Verwaltung nachfragen, wo du am Ende dieser linksseitigen Anordnung die sichere Querungsmöglichkeit findest, um geradeaus weiter zu fahren!

Highner hat gesagt…

Hi Patrick,
in der Tat kann man noch vor dem Verbotsschild die Oberföhringer Straße queren. Das habe ich gestern auf dem Heimweg festgestellt. Da stellt sich aber die Frage, wie es sein kann, dass eine Ampelanlage so versteckt gebaut wird, dass man diese erst nach 1,5 Wochen ständiger Querung entdeckt.
Diese Kreuzung kostet mich mindestens zwei Ampelfasen, ist aber gegen meinen Bericht doch StVO-konform zu benutzen. Dennoch muss sich hier etwas ändern. Sehr interessant ist auch, dass man allen Anschein nach erst Luftbilder hinzuziehen muss, bevor man als Radfahrer manche Kreuzungen sicher anfahren und befahren kann. Dennoch; hier werde ich weiterhin die Straße nutzen.
LG
Highner

Patrick Kaster hat gesagt…

Moin Highner!

Als Exil-Kölner mußt du doch viel Kummer gewöhnt sein. Ist leider so, ohne Videostadtplan/Luftbild kann man bei so manchen Verkehrtplanungen gar nicht herausfinden, wie man StVO gemäß fahren soll. Klarer Kandidat dafür, bei der Straßenverkehrsbehörde im Rahmen der regelmäßigen Verkehrsschau eine Überprüfung der Verkehrsführung anzuregen, wenn man als Neubürger die Sache nicht in einem Augenblick erfassen kann.

>Dennoch; hier werde ich weiterhin die >Straße nutzen.
Besser ist das, auch wenn ich mir da nicht sicher bin, ob das im Falle eines Falles gerichtsfest ist.