Montag, 12. Juli 2010

Ein Traum von einem Arbeitsweg.

Alleine der Gedanke an die Winterzeit trübt die Freude etwas. Aber darüber will ich nun im Hochsommer wirklich nicht nachdenken. Von Ginsing aus fahre ich am Ostfriedhof und am Paulaner Biergarten vorbei zur Ohlmüllerstraße. Hier kann man schön im Windschatten der Autos fahren, da die Abfahrt – wie sagt man in München? – brutal ist. Nun liegen die ersten 3 Ampeln und die ersten 2000 Meter hinter mir und ich kann ab jetzt direkt an der Isar entlang fahren. Keine Autos, keine Ampeln und obschon mitten in der Stadt, Ruhe! Der Isarradweg ist zwar nur teilweise geteert - der Rest und Hauptteil dieser Strecke ist eher eine Sand- und Kieselsteinstrecke - lässt sich aber sehr gut fahren. Selbst mit meiner 23/622 Bereifung habe ich keinerlei Probleme. Autostraßen die kreuzen, werden geschickt über den Radweg hinweg geführt, bzw. der Radweg wird unter die kreuzenden Straßen geleitet. Diese Verkehrsführung bedeutet zwar keine Ampel, hat aber auch zur Folge, dass dem Radler die Sicht auf schöne Gebäude, wie den Friedensengel oder des Bayrischen Senats verwehrt bleibt. Wirklich genießen kann ich aber die anderen Verkehrsteilnehmer. Zumindest am frühen Morgen, wenn nur Vielfahrer unterwegs zur Arbeit sind, gibt es so gut wie keine Schlangenlinienfahrer, oder Zu-zweit-die-ganze-Breite-des-Radwegs-Blockierer. Auch die zahlreichen Jogger sind ohne jegliche Probleme zu überholen. Nach geschätzten 6,5 Km geht es dann wieder auf die Straße – 1500 Meter, wenig befahren, nicht der Rede wert! Am Abend fahre ich dann auch mal auf der li. Isarseite und durchfahre den Englischen Garten. Ein Umweg, aber er ist es wert.Natürlich darf das Feierabendsbier nicht fehlen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Trink doch nicht immer soviel und dann noch mit fremden Leuten :-D

Andre