Donnerstag, 8. April 2010

Sigma Hiro Rückleuchte

Das mit der richtigen Beleuchtung am Fahrrad ist so ein Thema. Es soll hell und praktikabel, möglichst von der Seite noch zu sehen sein und auch noch gut aussehen. Nach langem Suchen habe ich zwar nicht das perfekte, aber die für mich beste Rückleuchte gefunden. Die „Sigma Hiro“ für 19,95 Euro bietet eigentlich alles was man braucht. Mit einer Sichtbarkeit von über 200 Grad kann man sie auch von der Seite gut sehen. Sie ist klein und passt somit in jede Tasche. Das wichtigste ist aber die StVZO-Zulassung dieses Rücklichtes.

Zur Auslieferung gehören die Bedienungsanleitung, die beiden benötigten Batterien und die passende Halterung für das Fahrrad. Da es unterschiedliche Sattelstützen gibt, sind auch zwei unterschiedlich lange Fixierungsgummis beigefügt. An der Verpackung erkennt man schon, dass Sigma großen Wert auf die Haptik gelegt hat. Alles wirkt sehr edel und aufgeräumt. Zur Inbetriebnahme muss man die Lampe mit einem Geldstück öffnen, um die Batterien einzulegen. Trotz behutsamen Umgang mit dem Verschluss und obschon ich das entflohene 10-Cent-Stück benutzt habe, entstanden nach der ersten Öffnung unschöne Beschädigungen am Gehäuse. Auch löste sich gleich der Dichtungsring, welcher das Innenleben vor Nässe und Staub schützen soll. Das sind aber Fehler mit denen man leben kann. Den Dichtungsring konnte ich einfach wieder auf Position bringen. Leider ist die Halterung etwas umständlich, da der Leuchtkörper nur mit etwas Gewalt von der Halterung zu befreien ist. Dort würde ich mir eine stabilere, alltagstauglichere und schnellere Lösung wünschen. Ob das Fixierungsgummie auch unter längere UV-Strahlung nicht an Stabilität verliert, bleibt abzuwarten. Dennoch ist die Hiro von Sigma in ihrer Funktion über jeden Zweifel erhaben. Hell, heller Hiro! Und die angegebene Brenndauer von bis zu 60 Stunden tröstet auch über die zwei LR1 Batterien hinweg, die man für die Rückleuchte braucht.

Kommentare:

arvo hat gesagt…

Ich würde mir nie eine Beleuchtung mit Ladyzellen kaufen. Wie Hirnlos muß ein Hersteller sein, der einen Akkubetrieb mit AAA oder AA Akkus nicht zulässt. Ein guter Ansatz war die IXBack Senso von bm, wenn die verdammten Ladyzellen nicht wären. Was ist so schwer daran, ein 5 mm größeres Gehäuse zu bauen???

Holger hat gesagt…

Genau die Rückleuchte ist einem Kollegen vor zwei Wochen bei ner Trainingsausfahrt an einem Schlagloch bei der Schmitzebud auseinandergeflogen...

Wegen Batteriebetrieb hätte ich jetzt auch keine so grossen bedenken wie arvo, da 60 Stunden Brenndauer ja fast für nen ganzen Winter reichen und Akkus es oftmals nicht mögen so lange nicht geladen zu werden. Auch gehen NiMH-Akkus bei Minusgraden ordentlich in die Knie.

Ansonsten bin ich allerdings auch Akku-Verfechter und lehne im allgemeinen Einwegzellen ab.

ciao
Holger