Sonntag, 7. Februar 2010

Verkehrsversuch

Auf dem Ringabschnitt zwischen Aachenerstraße und Ehrenstraße findet nun seit einiger Zeit ein Verkehrsversuch statt. Laut der Stadt Köln soll das Ziel „…die Aufteilung zwischen Auto-, Rad- und Fußgängerverkehr mehr auf die Bedürfnisse der einzelnen Nutzerinnen und Nutzer abzustimmen“ sein. Leider erkenne ich keinen Vorteil. Nun ist es nicht nur noch schwerer für einen Radfahrer, langsame Zeitgenossen zu überholen, sondern einfach nur unmöglich. Die Fußgänger haben auch keinerlei Vorteile. Ich erkenne nur eine Veränderungen: die Gastronomen könne sich nun noch breiter machen.

Das ist übrigens eine Veränderungen die Geld in die Kassen der Stadt Köln spielen dürfte.

Mein Vorschlag währe, auch den alten, nun gesperrten Radweg für die Fahrradfahrer freizugeben. So gibt es wenigstens einen kleinen Abschnitt zu überholen. Und die angeblich verbesserte Unfallstatistik würde davon auch nicht berührt.

1 Kommentar:

ksued hat gesagt…

Ich kann eigentlich nur empfehlen, den Ringe-Radweg komplett zu meiden und stattdessen auf die parallelen Wälle auszuweichen. Dort muss man sich zwar mit den motorisierten Nutzern der geöffneten Einbahnstraßen auseinandersetzen, aber dennoch emfinde ich das Vorankommen dort angenehmer. Darüber hinaus gibt es dort vernünftigen Bodenbelag und keine bzw deutlich weniger umherirrende Fußgänger.