Montag, 8. Februar 2010


Gegendarstellung (1)


ksued hat als Kommentar zu meinem Artikel „Verkehrsversuch“ vom 07. 02.2010 geschrieben, man solle halt die Wälle nutzen. Leider klappt das nicht wirklich. Ich bin heute die Wälle zwischen Kartäuserwall und Friesenplatz abgefahren. Ursprünglich sollte es nur ein Bericht werden, bei dem ich auf die Nichtnutzbarkeit der Wälle hinweise, aber da mich Arne noch auf eine besonders seltsame Stelle aufmerksam gemacht hat, habe ich mich entschieden daraus zwei kleine Berichte zu gestalten.

Lieber ksued, eigentlich bin ich ganz bei Dir mit Deiner Meinung, aber leider würde man bei dieser Ausweichmöglichkeit gegen die Verkehrsregeln verstoßen. Auf dem Friesenwall zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz wäre eine Durchfahrt nicht nur verboten, sondern auch wirklich gefährlich (siehe Foto).


Kommentare:

ksued hat gesagt…

Hallo Highner,
es freut mich natürlich sehr, dass du so ausführlich auf meinen Kommentar eingehst. Grundsätzlich kann ich dir zustimmen, dass auch die Wälle keine perfekte Lösung darstellen. Dennoch sehe ich sie als bevorzugte Alternative zu dem seltsamen Radweg an den Ringen (Belag, Breite, Fußgänger, Gastronomie etc.).
In deiner "Gegendarstellung" hast du dir dann natürlich gleich den problematischsten Teil heraus gepickt. Die Stadt Köln empfiehlt zwar auch die Wälle als sog. Velo-Route, weist aber auch gleich darauf hin, dass "zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz ... der Radverkehr aus Richtung Süden aufgrund der bestehenden ungünstigen örtlichen Gegebenheiten ... nicht über den Friesenwall geleitet werden" kann (vgl. http://www.stadt-koeln.de/4/verkehr/radverkehr/02812/). Ob die dort beschiebene "Umleitung" tatsächlich auch so zutrifft, kann ich jetzt ohne vor Ort gewesen zu sein gar nicht beurteilen.
Bei der Durchfahrt unter der Sparkasse hatte ich bislang nicht den Eindruck verkehrswidrig zu handeln. Vielleicht sollte man die Stadt und die Sparkasse mal auf den dortigen Widerspruch der Beschilderung aufmerksam machen.

Gruß
ksued

Highner hat gesagt…

Ksued,
ich fahre die Wälle auch soweit es geht. Aber es ist eigentlich nur bei wirklich gutem Wetter eine Alternative. Bei gutem Wetter sind die Ringe mit ungeübten Schönwetter-Radlern so voll, dass es eine Qual ist.
Mit den Wällen hat die Stadt Köln eine Alternative geschaffen, die keine ist. Sie funktioniert nur einigermaßen vom Norden nach Süden. Umgekehrt ist es ein Horror. Und die besagte Umleitung am Friesenwall kenne ich auch nicht. Sie kann aber nur genau an der Stelle vorbei führen, die ich im Bericht "Verkehrsversuch" beschrieben habe.

LG
Heiner

Anonym hat gesagt…

Hallo Heiner,

an der gezeigten Stelle geht's gerade nicht weiter, weil da die Straße zu eng ist, um sie für den Radverkehr zu öffnen. Die von der Stadt vorgesehene Alternative ist eine Straße weiter stadteinwärts, also in die Pfeilstraße, dann über Alte Wallgasse und Römergasse und dann links herum wieder in den Wall, diesmal den Friesenwall einzubiegen.

Sicherlich keine dolle Lösung, weshalb ich gerne auf der anderen Seite der Ringe entlang des Eisenbahnrings fahre.

Gruss,

Tichon