Freitag, 16. März 2012


Selbstversuch

Gestern ergab sich, dass ich auf dem Heimweg von einem Polizeiauto behindert wurde. Dieses Auto stand auf dem benutzungspflichtigen Fahrradweg, obschon die Straße alle Möglichkeiten des ordnungsgemäßen Parkens bot. Ich schätze dass knapp 60 Autos, ordentlich und ohne Behinderung des Rad- oder es Straßenverkehrs dort noch Platz gehabt hätten.

Wie es mir also der Gesetzgeber gebietet, drehte ich mich um, vergewisserte mich dass ich keinen anderen Verkehrsteilnehmer behindern würde und weichte auf die Straße aus. Gerade am Einsatzfahrzeug vorbei gefahren passierte das was natürlich passieren musste; ein – in diesem Falle – Mercedes S-Klasse Fahrer bedränget mich von hinten, hupte dass selbst die Kirchenglocken des Petersdoms hätten nicht mithalten können und überholte mich dann mit einem Abstand, der dem Fahrer fast seinen Außenspiegel und mich meine Gesundheit gekostet hätte.

Eigentlich hätte ich die Sache auf sich beruhen lassen, bin ich doch solche Situationen gewohnt. In diesem Fall musste ich aber an die Berichte einiger anderen Fahrradblogger denken, die schon mal mit Polizisten in Konflikt geraten waren. Also habe ich ein Foto des parkenden Einsatzwagens gemacht und bin mit diesem Bildmaterial zur nächsten Polizeiinspektion (Prinzregentenplatz, München) gefahren. Die Augmentation des dort diensthabenden Beamten war mir zwar schon aufgrund der vielen Berichte in der Fahrradblogszene klar, aber ich wollte es einmal selber mitbekommen.

Ein Beamter begrüßte mich und frage mich sehr nett nach meinem Begehr. Ich schilderte ihm, mit bewusst ruhigen Ton und mit sehr bedachten Worten die Situation. Der Polizist meinte darauf hin, dass es sich wahrscheinlich um einen Einsatz gehandelt habe, würde aber gerne mal in seinen Protokollen diese Vermutung bestätigt wissen. Das tat er auch. Angeblich würde es sich hier tatsächlich um eine Einsatz gehandelt haben und die Kollegen seien somit von der StVO befreit gewesen. Mein Gesprächspartner hat mir sogar ansatzweise den Grund des Einsatzes genannt. Eine ältere Dame sei in einem Nachbarhaus tot aufgefunden worden. Auf meine Frage hin, warum das ein Grund gewesen sei den Fahrradweg zu blockieren, immerhin sei ja in der „Radfahrernovelle“ von 1997 (§ 49.9 StVO) klar ersichtlich, dass diese Stelle eine besondere Gefährdung des Radverkehrs auf der Straße darstelle, wurde sein Ton leicht angespannter. Ich hatte das Gefühl, er fühlte sich von mir persönlich angegangen. Es sei, so der Beamte, keine Zeit bei einem Einsatz über solche Dinge nachzudenken. Er selber würde auch in einem Einsatz dort parken wo es ihm gerade in den Sinn komme. Es würde halt bei einem Einsatz jede Sekunde zählen. Es sei aber schon für ihn nachvollziehbar, dass an einem Tag, der 10°C wärmer als der Vortag sei, die Gemühter hochkochen würden. Fakt ist übrigens, dass es gestern nur 4°C wärmer als vorgestern war. Aber das nur mal so nebenbei. Des Weiteren würde des ja schon zum guten Ton gehören linkes Gedankengut verinnerlicht zu haben und dass man dann natürlich gleich auf die Barrikaden gehe, wenn dieses Auto ausgerechnet noch ein Einsatzwagen der Polizei sei. Außerdem hätte sich nicht die Polizisten, sondern ich mich falsch verhalten. Ich hätte auf keinen Fall auf die Straße ausweichen dürfen! Ich hätte anhalten, absteigen und das Fahrzeug auf dem Bürgersteig laufender Weise ausweichen müssen.

Mal davon abgesehen, dass der Polizist absoluten Schwachsinn erzählte, stellt sich bei mir die Fragen, was es für einen Unterschied macht, wenn die Polizei bei einer Leiche 2 Sekunden später eintrifft und damit den Radverkehr nicht massiv gefährdet.

Mit den Worten, dass ich sehr geschockt sei, dass er sein Gehirn bei der Anfahrt zu einem Einsatzort ausstellen würde (ähnlich hat er es tatsächlich formuliert), ihn aber dennoch dankbar für seine Zeit sei, die er sich für mein Anliegen genommen habe, verabschiedete ich mich dann.

Mittwoch, 14. März 2012


Critical Mass

Freitag,
16. März 2012
2o:oo Uhr
Bavaria in München



Warnblinkanlage

Ich möchte auch gerne Warnblinker an meinem Fahrrad haben, berechtigen die doch anscheinend überall dort zu parken wo es einem gleich passt, auch wenn man keinen Mercedes fährt. Oder ist das nun ein Zeichen dafür, dass dieser Verkehrsteilnehmer nicht einmal eine Kleinstwagen in einer Parklücke bekommt, wo selbst LKWs Platz hätten?


Sonntag, 11. März 2012


Geruchskur für die Federgabel

Das Deo für die Federgabel:

Sonntag, 26. Februar 2012

Sonntag, 19. Februar 2012

€100 Belohnung vom Besitzer



Bus-Rambo rammt Radler um

"Ein britischer Busfahrer muss 17 Monate in Haft, weil er einen Radfahrer vorsätzlich umgefahren hat - davon ist jedenfalls das Gericht überzeugt. Ein Video zeigt den Vorfall in Bristol: Darauf ist zu sehen, wie der Bus ausschert und den Radler mit voller Wucht rammt."

auf Spiegel Online weiter lesen ...

Freitag, 10. Februar 2012

Kommentar der Extraklasse

Vor einiger Zeit habe ich zu einem Bericht in diesem Blog einen Kommentar erhalten.

Lest selbst:

Anonym Anonym hat gesagt...
Fahrt doch einfach gemäß den Regeln, dann hat auch keiner was gegen euch Radfahrer. So seid und bleibt ihr einfach Rüpel. Ihr kennt nur eure Rechte, aber keiner seine Pflichten.
24. Januar 2012 13:08

Freitag, 20. Januar 2012

Mittwoch, 11. Januar 2012

Liebe Verkehrspolizisten


Seit einigen Jahren sind benutzungspflichtige Fahrradwege nicht mehr erlaubt. Einzige Ausnahme sind Stellen, an denen das Fahren von Fahrrädern auf der Straße sehr (zu) gefährlich ist. Im Umkehrschluss heißt das, dass Stellen an denen die Benutzungspflicht von Fahrradwegen angeordnet ist, eine Blockierung eben dieser Fahrradwege eine offensichtliche Gefährdung der fahrradfahrenden Verkehrsteilnehmer darstellt, da diese dann auf die viel zu gefährliche Straße ausweichen müßten. 


Auf diesem Foto sieht man einen solchen benutzungspflichtigen Fahrradweg. Leider sieht man auch den zivilen Dienstwagen eines Polizisten, der gerade einen Fahrradfahrer maßregelt. Hm, das wirft bei mir gerade Fragen auf. Muss ich diese Handlung so verstehen, dass die Blockade eines benutzungspflichtigen Fahrradweges - wir erinnern uns; die Straße ist ja an dieser Stellen eine Gefahr für Leib und Leben - durch einen Polizisten nicht so zur Gefährdung der Radfahrer führt, wie die Blockade durch eines gemeinen Autofahrers? Oder ist es vielleicht so, dass einige Polizisten nicht bis 3 zählen können? Und wieso muss so ein popliger 3er BMW eigentlich auf dem Fahrradweg abgestellt werden? Die Straße ist an dieser Stelle so breit, dass locker drei 40 Tonner nebeneinander Platz hätten!

Es kann aber auch sein, dass der Polizist mehr weiß als ich. Vielleicht ist es ja auch so, dass dieser Beamte Informationen darüber hat, dass diese Benutzungspflicht überhaupt rechtlich nicht zu halten ist. Vielleicht weiß er um die Regelung dass eben die Benutzungspflichten aufgehoben werden müssen, die zu Unrecht aufgestellt worden sind. Und vielleicht weiß auch dieser Beamte das, was ich nur vermuten kann; eben, dass die Stadt nicht wirklich diese Richtlinie überprüft und den "neuen" Regelungen anpasst. Wenn dem so ist, kann ich den Polizisten verstehen, wenn ihm die angebliche Sicherheit der Fahrradfahrer scheiß egal ist. 

Dieses Foto ist am 11.01.2012 um 19:45 Uhr auf der Ostpreußenstraße in München gemacht worden.

Sonntag, 8. Januar 2012

Sonntag, 11. Dezember 2011

Critical Mass



Freitag den 16.12.2011
Ort: an der Bavaria (Theresienwiese)
Zeit: 2o:oo Uhr

Bitte denkt alle an ausreichend Fahrradbeleuchtung!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Neulich in Lüneburg...



Da nimmt jemand den Begriff "Fahrradkeller" aber sehr wörtlich. Aber ich kann verstehen dass man einen solch häßlichen Fahrradergometer nicht in seiner Wohnung stehen haben will ;)

Dienstag, 22. November 2011

drauf gesessen!

Zum Glück gibt es kein TÜV für Fahrräder. Alle diese schönen und unglaublichen Konstruktionen gäbe es dann nicht mehr.


Samstag, 19. November 2011

Doublespeed von BikeKitchen im 8below


Bahnfahrer haben ein erhöhtes Erkältungsrisiko.
Autofahrer bekommen Karmapunktabzüge.
Bewegung hilft gegen Winterdepression.

Draußen ist es kalt.
Bewegung wärmt (mit Mütze, Helm und Handschuhen, versteht sich)
Im eigenen Hof oder Keller das Fahrrad winterfest zu machen fördert wiederum die Winterdepression...


AHHHH! WIR HABEN DIE LÖSUNG!!!!!!YUHUUU!!!!

Komm am Montag zur Bikekitchen ins 8below. Dort findest du  ab 18 Uhr Menschen die sind wie du.
und die reparieren wie du.
und die dir helfen wenn du nicht weiter weißt.

es ist warm
es gibt musik
und getränke
und nette leute

und danach ist dein Rad winterfest, fahrbereit und du unabhängig und frei!



Montag, 21.Nov,                                                                                                                               18:oo-21:oo Uhr                                                                                                     Schützenstr.8                                                                                        
zwischen Hbf und Stachus

(hinter dem Bauzaun mit Treppe oder Lastenaufzug, den man dann wieder hochschicken muss, damit der nächste ihn benutzen kann)

Dienstag, 15. November 2011

Critical Mass


am Freitag
den 18.11.2011
2o:oo Uhr
an der Bavaria

Bitte alle mit Licht! Da der Termin nun etwas spontan kommt, bitte kräftig Werbung machne.
   

Montag, 14. November 2011

Winterpause

Jaja, ich weiß: ich habe lange nichts mehr in meinem Blog geschrieben. Und einige Beschwerden haben mich via Mail auch schon erreicht. Und nein, es ist nicht so, dass ich im Winter mein Fahrrad in der Garage lasse. Ich fahre weiterhin täglich Fahrrad. Ich weiß zurzeit nur nicht was ich noch interessantes schreiben soll. Und immer über die Ostpreußenstraße zu schreiben ist auch langsam langweilig. Also werde ich nun eine Winterpause einlegen. Wie lange die sein wird, weiß ich noch nicht. Aber Ihr könnt ja Gastbeiträge schreiben. Einfach einen Artikel verfassen und mir per Mail zukommen lassen. Ich stelle ihn nach Prüfung dann ein.

Über aktuelle Termine werde ich natürlich weiter berichten.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Move:me Filmfestival


Green City präsentiert diesen Klimaherbst erstmals move:me, das neue Münchner Mobilitätsfilmfestival. Vom 19. bis 21. Oktober 2011 schafft Green City mit bewegten Bildern und einer Diskussionsrunde eine Kommunikationsplattform zu nachhaltiger Stadtgestaltung und Mobilität.

Wie sieht der Verkehr der Zukunft aus?
move:me regt dazu an, sich kritisch mit seinem Mobilitätsverhalten und Fortbewegungsbedürfnis auseinander zu setzen. Die filmische Perspektive löst den Diskurs über zukunftsweisende Stadt- und Verkehrsplanung aus der Expertendiskussion und holt ihn zurück zu den Münchner Bürgerinnen und Bürgern. Green Citiy läd alle herzlich ein, die Filmvorführungen zu besuchen und gemeinsam mit Anderen Utopien über die Mobilität der Zukunft zu spinnen. Am Mittwoch, 19. und Donnerstag, 20. Oktober zeigen wir jeweils um 19:00 und um 21:00 Uhr einen ca. 90-minütigen Dokumentar- oder Spielfilm auf Deutsch oder im Original mit englischen Untertiteln. Am Freitag, 21. Oktober um 19:00 Uhr führt Green City Münchner Mobilitätskurzfilme vor. Um 20:30 Uhr diskutieren Film- Design- und Mobilitätsexpertinnen und -experten mit Euch unter dem Titel „Bewegen bewegte Bilder?“ über das Aktivierungspotential des Mediums Film.

Move:me findet im Gabriel Filmtheater, Dachauer Straße 16, 80355 München statt. Der Eintritt pro Vorstellung beträgt 5 Euro. Green City-Mitglieder bezahlen den reduzierten Eintritt von 2 Euro. Alle Veranstaltungen inklusive Filmvorführungen am Freitag sind kostenlos.


Sonntag, 9. Oktober 2011

Kinderrassel für das Kreisverwaltungsreferat


Man sollte dem Münchener Kreisverwaltungsreferat (KVR) nicht böse sein - sie wissen es einfach nicht besser. Irgendwie niedlich! Vielleicht bringe ich denen mal eine Kinderrassel mit, dann müssen sie auch nicht immer mit diesen schweren Blechschildern spielen.

Im unteren Bild muss man genau hin schauen. Dort ist die Benutzungspflicht auf dem Fahrradweg angeordnet, obschon er gleichzeitig für den Radverkehr gesperrt ist (siehe aufgemahltes Schild auf dem Aspalt). Wenn ihr das untere Foto anklickt, könnt ihr es besser erkennen, da sich das Bild dann vergrößert.


Mittwoch, 5. Oktober 2011

Erotic Bicycle Film Festival

Freitag 14.Oktober 2o11 
2o:oo Uhr 
Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102, München)
Mindestalter der Zuschauer liegt bei 18 Jahren



Die Bikesmut Crew zeigt ihr Bikeporn Festival. Laut der BikeKitchen sind die Filme sehr unterschliedlich und „…bestimmt der abgefahrenste Porn den Ihr je gesehen habt…“. Die Bikesmut Crew beschreibt das Festival selber so:

"We are a traveling showcase of erotic DIY bicycle films and performances from Portland, Oregon, USA.  Compiled of submissions from all over the world, we aim to build bicycle culture by bringing people together and showing them how sexy bikes can be! We believe that by riding bicycles we take control of our transportation, of how we move across our communities and interact with them. Bicycles free us from the rigid boundaries of a car.  By asking our community to make erotic films, we can help redefine obscenity, and free ourselves from the capitalist ideals of pornography. Bike Smut is about reclaiming agency over our daily lives and defeating the patriarchal appropriation of our bodies."

Anschließend soll ein Critical Mass stattfinden, was aber noch nicht final entschieden ist. Hierzu bei Zeiten aber nähere Informationen auf diesem Blog und unter Facebook „Critical Mass München“.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Montag, 3. Oktober 2011

BikeKitchen

Montag, 10.Oktober, 18-21 Uhr Fahrradselbsthilfe im "8 below" (Schützenstr.8, zwischen Hbf und Stachus, mit Lastenaufzug), 
Anschließend Upcoming Bands + Dyiing mit dem Riot-Not-Diet Team.


Werkzeug und Hilfe gibt es wie immer kostenlos, gängige Verschleißteile sind da.
Newbies sind herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf Euch, die Kitchler

…nein es wird nicht gegessen und Fahrradselbsthilfe heißt auch nicht, dass die Fahrräder im Stuhlkreis sitzen und sich über ihre Probleme unterhalten, sondern, dass Du selbst Dein Rad reparieren, oder es bei uns lernen kannst. Denn das finden wir schön
 

Freitag, 30. September 2011

Müllabstellfläche


Das schlägt ja nun dem Fass den Boden aus. Gestern bin ich nach der Arbeit über die Cosimastraße nach Hause gefahren. Da dort eine neue Tram-Trasse gebaut wird, ist auf dieser Strecke natürlich mit Behinderungen durch die Baustelle zu rechnen (ich habe schon mehrmals über diese Baustelle berichtet). Aber wieso muss der benutzungspflichtige Fahrradweg auch noch als Müllabstellfläche für die Bauarbeiter herhalten? Wieso wird eine solche Baustelle vom Baustellenleiter nicht kontrolliert? Und wieso duldet das Kreisverwaltungsreferat solch desaströsen Gegebenheiten?

Nachschlag
12 Stunden später war die Mülltonne weg, aber:


   

Montag, 26. September 2011

Pöbelnder Polizist

Heute um 17:30 Uhr am Friedensengel in München wollte ich die Straße überqueren. Da mein Weg mich gegen die Fahrtrichtung führte, schob ich natürlich mein Fahrrad auf dem Fußgängerweg. Leider versperrte ein Polizist mit seinem Dienstmotorrad mir den Weg. Ich musste also auf dem Fahrradweg (Fahrradschutzstreifen) ausweichen und mich sehr nah am Motorrad vorbei drängeln, damit ich nicht auf der sehr stark befahrene Straße gerate. Dabei berührte mein Hosenbein sein Motorrad. Selber habe ich es zwar gemerkt, aber selbst für mich war das kaum spührbar. Der Polizist aber drehte sich zu mir um und blaffte mich von hinten an: "War das so schwer an mir vorbei zu gehen, ohne mich anzustoßen?".


Aber was soll ich darauf sagen? Die Rennleitung darf ja eh alles!
   

Fahrradkurier extrem

Vergangenes Wochenende war ich in Österreich zum Klettern. Auf dem Weg dorthin lernte ich einen Fahrradkurier aus New York kennen, der mit dem Fahrrad von Füssen bis nach Konstanz fahren wollte. 2 Wochen war er schon in Deutschland und erzählte mir begeistert von seinen Erlebnissen. In Füssen angekommen stiegen wir gemeinsam aus dem Zug aus und als er die Berge sah, wurde ihm mit einem Schlag klar, dass er seine Tour mit einem Fixie wohl vergessen konnte.


Donnerstag, 15. September 2011

Wem die Straßen wirklich gehören sollten


aus Spiegel Online: 
        
"Wem die Straße wirklich gehören sollte

Von Holger Dambeck

Staus, Lärm, zugeparkte Straßen - Deutschlands Metropolen sind die Hölle für Autofahrer, obwohl die Stadtplaner gerade ihnen das Leben leicht machen wollen. Wer dagegen kluge Konzepte für alle Menschen will, schaut ins Ausland- und lernt, dass sogar ein bisschen Spießigkeit helfen kann.

Was ist die ideale Stadt? weiter lesen...
   

Sonntag, 4. September 2011

   
Critical Mass in München

16.09.2011
20:00 Uhr
Gärtnerplatz - Stand der "BikeKitchen"

Facebook: Critical Mass München

Im Vorfeld findet ab 14:00 Uhr der "Parking Day" statt.

PARK(ing) bedeutet, Grün ins triste Grau der Stadt zu bringen und Parkplätze alternativ zu nutzen. Mit einfachen Mitteln entstehen kleine Oasen im Großstadtdschungel. Das weltweite Event findet jährlich in Metropolen wie San Francisco, New York, London, Valencia, Rio de Janeiro, Toronto und Melbourne statt. In München koordiniert Green City den Aktionstag.
Liegestühle und Sonnenschirme, Rollrasen und Pflanzen statt Asphalt. Spiele und Leben statt parkender Autos. Ein Minigolfparcours, ein Plantschbecken oder ein Büro im Freien? Egal ob mit Bank, Bücherregal oder Basketballkorb, ein PARK hat viele verschiedene Gesichter! Mit dem Aktionstag stellen wir die Tatsache in Frage, dass dem Autoverkehr über 70% des öffentlichen Raumes eingeräumt werden. Green City fordert eine nachhaltige Nutzung des öffentlichen Raums, mehr Grünflächen und Lebensqualität in München.
Der Aktionstag ist 2005 in San Francisco entstanden, Green City brachte den PARK(ing) DAY 2007 nach München. Seitdem koordinieren wir die Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen, die ihre eigenen PARKs gestalten.
2011 findet der PARK(ing) DAY am 16. September statt. Auf rund 25 PARKplätzen bringen kreative Köpfe mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, Rollrasen und Pflanzen an diesem Tag Grün ins triste Grau der Stadt. Wir freuen uns, dass dieses Jahr viele Fraueninitiativen mitmachen: die BikeKitchen-Mädels bieten eine Fahrradselbsthilfe-Werkstatt, das Frauenforum eine Kunstinstallation zum Thema “Göttinnen”, die Künstlerin Gisela Rosa Essert Origami-Herzensmasken zum selber Gestalten und die Frauenedition eine Teppich-Strick-Aktion zum Mitmachen.
   

Freitag, 19. August 2011


Was macht eigentlich die Polizei mit einem Dienstwagen im Englischen Garten?

Richtig! Sie geht ihr Füßchen waschen. Aber es sei ihnen ja auch gegönnt.

Dienstag, 16. August 2011

Anarchie auf den Radwegen


Vielleicht sollte ich meine Fahrräder einmotten und mir ein Auto kaufen. Anscheinen darf man in München als Autofahrer einfach alles machen – auch ohne Diplomatenkennzeichen. Oder alle Fahrradfahrer Münchens treffen sich mal wirklich an der Leopoldstraße und parken ihre Fahrräder eben genau auf dieser! Was Autofahrer anscheinend als ganz normal ansehen, sollte doch auch für die Fahrradfahrer möglich sein, oder?! Vielleicht liegt es aber auch nur an der Ostpreußenstraße in München-Denning. Solche Situationen sind dort ja an der Tagesordnung. Selbst die Polizei fährt an so etwas vorbei und kümmert sich einen scheiß drum!